Der Rhein-Ruhr-Express bekommt ein Gesicht

9. November 2009

Der Rhein-Ruhr-Express bekommt ein Gesicht: Minister Lutz Lienenkämper stellt Regionalzug mit prämiertem Design vor

Bei einer Sonderfahrt präsentierte Verkehrsminister Lienenkämper heute das Designkonzept für den neuen Zug. „Der Rhein-Ruhr-Express ist das bedeutendste Mobilitäts- und Infrastrukturprojekt in unserem Land. Wenn er auf der Schiene ist, können über 30.000 Personenfahrten pro Werktag vom Auto auf den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr verlagert werden“, sagte heute der Minister.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) hat ab sofort ein Gesicht. Bei einer Sonderfahrt präsentierte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am Montag (9. November 2009) das Designkonzept für den neuen Zug. „Der Rhein-Ruhr-Express ist das bedeutendste Mobilitäts- und Infrastrukturprojekt in unserem Land. Wenn er auf der Schiene ist, können über 30.000 Personenfahrten pro Werktag vom Auto auf den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr verlagert werden“, sagte Lienenkämper bei der Abfahrt des Zuges in Köln.

Der schnelle Metropolenzug gilt als das neue „Premiumprodukt“ im Schienenverkehr Nordrhein-Westfalens. Das Designkonzept stammt von der Düsseldorfer Werbeagentur „Butter.“ und wurde mit dem inter­national renommierten Red Dot Award 2009 für Kommunikationsdesign ausgezeichnet.

Die beiden Zugeinheiten der Sonderfahrt, die von außen bereits im zu­künftigen RRX-Design gestaltet sind, werden ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember auf den Linien RE 3 (Düsseldorf – Oberhausen – Hamm) und RE 13 (Venlo – Mönchengladbach – Hagen – Hamm) unterwegs sein. Es handelt sich dabei um Regionaltriebzüge vom Typ Stadler-Flirt („Flinker Leichter Innovativer Regional-Triebzug“) aus der Flotte des Eisenbahnunternehmens Keolis/eurobahn. Das Land erarbeitet derzeit im engen Dialog mit der Bahnindustrie auch die Gestaltung der Fahrzeuginnenräume, die auf der Basis des neuen Designs ausgestattet werden sollen.

Als Vorhaben mit überregionaler Bedeutung wird der Ausbau von Strecken und Bahnhöfen des Rhein-Ruhr-Express im Wesentlichen mit Bundesmitteln finanziert. Von den Endpunkten der sechs RRX-Linien in Minden, Münster, Emmerich, Aachen, Koblenz und Köln/Bonn Flug­hafen sind umsteigefreie Verbindungen mit attraktiven Reisezeiten aus fast allen Landesteilen zur Rhein-Ruhr-Achse vorgesehen.

Insbesondere auf der Kernachse Köln-Dortmund sind dafür umfang­reiche Aus- und Umbauten inklusive moderner Lärmschutzmaßnahmen notwendig. Die Deutsche Bahn AG hat mit der Entwurfs- und Geneh­migungsplanung begonnen, ab 2011 soll die Planfeststellung für die einzelnen Bauabschnitte starten. „Für uns ist vordringlich, dass der Ausbau der Infrastruktur so schnell wie möglich realisiert wird. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der RRX so bald wie möglich zum Einsatz kommt“, sagte Lienenkämper.

Das Designkonzept für die künftigen RRX-Fahrzeuge und Stationen wird auf der internationalen Kongressmesse #rail2009 vorgestellt, die bis Mittwoch (11. November 2009) in Dortmund stattfindet. Der Zug in den Farben Orange, Anthrazit und Weiß fährt dort virtuell am Messe­stand des Landes Nordrhein-Westfalen vor, der einem Bahnhof nachempfunden ist.

Aktuelle Informationen zum RRX finden Sie auf der Internetseite www.rrx.de. Dort stehen auch Fotos von der Sonderfahrt und von der #rail2009 zum Download bereit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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