"Das Herz des Fußballs schlägt in Nordrhein-Westfalen"

14. Mai 2011

"Das Herz des Fußballs schlägt in Nordrhein-Westfalen"

In einem Gastbeitrag für die NRZ würdigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die meisterhafte Leistung des gesamten Teams von Borussia Dortmund.

In einem Gastbeitrag für die NRZ würdigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die meisterhafte Leistung des gesamten Teams von Borussia Dortmund:

Das Herz des Fußballs
Autor: Hannelore Kraft

Das Herz des Fußballs schlägt in Nordrhein-Westfalen, genau genommen schlägt es im Ruhrgebiet. Ganz Fußball-Deutschland verneigt sich vor Borussia Dortmund. Selbst echte Fußballfans müssen lange zurück denken, um sich an eine Mannschaft zu erinnern, die so souverän, selbstbewusst und mit einer sympathischen Leichtigkeit
eine Spielzeit dominiert hat. Angesichts des niedrigen Durchschnittsalters
des Teams ist das eine kleine Sensation.

Als ich in den 70er Jahren meine Banklehre in Mönchengladbach absolvierte, zog mich die "Fohlen-Elf" in ihren Bann. Durch den herzerfrischenden Offensiv-Fußball am Bökelberg bin ich Mönchengladbach-Fan. Die junge Mannschaft von Borussia Dortmund kommt mir vor, als spielten wiedergeborene "Fohlen in Schwarz-Gelb". Das war so überzeugend, dass gefühlt fast das ganze Land diese Meisterschaft mitfeiert. Das macht auch mich als Ministerpräsidentin ein wenig stolz.

Der Erfolg der Dortmunder Mannschaft ist aber ohne den exzellenten Fußball-Lehrer und Motivationskünstler Jürgen Klopp nicht denkbar. Bei ihm hat man immer das Gefühl, er sei selbst einer der größten Fans seiner Spieler. Jürgen Klopp, die Klubführung und die Mannschaft passen einfach perfekt zusammen. Und dann diese wunderbaren Fans:
Auch sie haben einen ganz großen Anteil am Erfolg und sich die Champions League redlich verdient.

Kommenden Samstag ist das Land dann in blau-weiß gekleidet, wenn in Berlin Schalke und Duisburg aufeinander treffen. Um es salopp auszudrücken: Egal, wer am Samstag den DFB-Pokal holt, der Pott kommt in den Pott. Damit ist dann nächstes Jahr auch in Europa alles möglich - wie 1997, als Schwarz-Gelb die Champions League und Blau-Weiß (damals Schalke 04) den Uefa-Cup gewannen.

Doch bevor Nordrhein-Westfalen so weit zu träumen wagt, wird ein anderer Traum - da bin ich absolut optimistisch - Wirklichkeit: Vor der fußballlosen Zeit holen unsere Frauen im eigenen Land ihren dritten WM-Titel in Serie. Und auch dann gilt - mit den Spielorten Bochum, Leverkusen und Mönchengladbach - das Herz des Fußballs schlägt in Nordrhein-Westfalen.

 

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