CONCERT-Japan: NRW fördert internationale Zusammenarbeit in der Energieforschung

16. Oktober 2014

CONCERT-Japan: NRW fördert internationale Zusammenarbeit in der Energieforschung / Forscherinnen und Forscher aus Europa und Japan treffen sich in Jülich

Wie lange laufen Festkörperbatterien? Kann man Biogas in Nanokristallen transportieren? Und welche Möglichkeiten zur Speicherung und Produktion von Wasserstoff gibt es? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich die europäisch-japanischen Forscherteams, die sich am 16. und 17. Oktober im Forschungszentrum Jülich (FZJ) zum CONCERT-Japan-Energieworkshop treffen. „Nordrhein-Westfalen verfügt im Bereich der Energieforschung über hohe Kompetenzen. Unsere Stärken können wir bei CONCERT-Japan einbringen und weiterentwickeln", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Vorfeld des Workshops. „Während wir in der Wirtschaft bereits seit Jahrzehnten eng mit Japan kooperieren, gibt es beim wissenschaftlichen Austausch noch Luft nach oben. Daher freut es mich sehr, dass der Energie-Workshop in Jülich stattfindet."

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wie lange laufen Festkörperbatterien? Kann man Biogas in Nanokristallen transportieren? Und welche Möglichkeiten zur Speicherung und Produktion von Wasserstoff gibt es? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die europäisch-japanischen Forscherteams, die sich am 16. und 17. Oktober im Forschungszentrum Jülich (FZJ) zum CON-CERT-Japan-Energieworkshop treffen.

„Nordrhein-Westfalen verfügt im Bereich der Energieforschung über hohe Kompetenzen. Unsere Stärken können wir bei CONCERT-Japan einbringen und weiterentwickeln", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Vorfeld des Workshops. „Während wir in der Wirtschaft bereits seit Jahrzehnten eng mit Japan kooperieren, gibt es beim wissenschaftlichen Austausch noch Luft nach oben. Daher freut es mich sehr, dass der Energie-Workshop in Jülich stattfindet."

Seit 2011 fördert CONCERT-Japan die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung zwischen Japan und den europäischen Ländern. In dem EU-Projekt entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan, der EU und assoziierten Mitgliedsstaaten unter anderem gemeinsam neue Lösungen für eine bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung. Finanziert wird CONCERT-Japan von der EU und nationalen und regionalen Förderorganisationen. Von deutscher Seite sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung  beteiligt. Nordrhein-Westfalen ist europaweit einer der bedeutendsten japanischen Wirtschaftsstandorte: Rund 500 japanische Unternehmen sind an Rhein und Ruhr angesiedelt.

Beim Workshop in Jülich stellen die vier internationalen Energieforschungskonsortien ihre Arbeitsergebnisse nun zum ersten Mal vor. Dabei geht es vor allem um neue Methoden zur Energiespeicherung und Energieverteilung. Mit dabei sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich: Sie untersuchen das Verhalten von Festkörperbatterien. Diese Batterien haben eine hohe Energiedichte und bieten daher großes Potenzial für die Elektromobilität.

Rund 30 Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus Japan, der EU und den assoziierten Ländern Norwegen und Türkei kommen für zwei Tage im Forschungszentrum Jülich zusammen. Neben den Projektpräsentationen sind Besuche im Institut für Bio- und Geowissenschaften und in der Helmholtz Nanoelectronic Facility geplant.

Das Forschungszentrum Jülich und das Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT) organisieren den CONCERT-Japan-Energieworkshop im Auftrag des NRW-Wissenschaftsministeriums.

NRW ist bundesweit das Energieland Nr. 1: An mehr als 30 renommierten Hochschulen, mehr als zehn außeruniversitären Spitzenforschungsinstituten und in den Forschungsabteilungen zahlreicher Unternehmen werden Lösungen für bezahlbare Energie, eine höhere Energieeffizienz und mehr Klimaverträglichkeit entwickelt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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