Bundesweiter Vorlesetag der Stiftung Lesen: Ministerpräsidentin Kraft und Kabinettmitglieder lesen Schulkindern in Nordrhein-Westfalen vor

22. November 2011

Bundesweiter Vorlesetag der Stiftung Lesen: Ministerpräsidentin Kraft und Kabinettmitglieder lesen Schulkindern in Nordrhein-Westfalen vor

Bundesweiter Vorlesetag der Stiftung Lesen: Ministerpräsidentin Kraft und Kabinettmitglieder lesen Schulkindern in Nordrhein-Westfalen vor

Presseinformation – 1330/11/2011                                                    Düsseldorf, 18. November 2011

Die Landesregierung teilt mit:

Zum 8. bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen hat Minister­präsidentin Hannelore Kraft Erstklässlern aus der Mülheimer Gemein­schaftsgrundschule am Saarnberg aus dem Buch „Geschichten vom Franz“ der Autorin Christine Nöstlinger vorgelesen. Ministerpräsidentin Kraft: „Vorlesen ist ein ganz wichtiges Instrument, Kinder an die Sprache  und somit auch an eine gute Bildung heranzuführen. Wie die Stiftung Lesen in einer aktuellen Studie herausgefunden hat, sind Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, auch sportlich aktiver. Vorlesen fördert soziale Bindungen, beflügelt die Fantasie und weckt das Interesse der Kinder am Lesen und Leben“. Die Geschichten vom Franz sind mit Herz und Verstand beschriebene Begebenheiten aus der Sicht eines Sechsjährigen. Die Autorin erzählt, was den kleinen Franz bewegt, was er erlebt und welche Ideen er hat und regt somit bestimmt auch das eine oder andere Kind an, noch mehr darüber lesen zu wollen.

Die Gelegenheit zum Vorlesen im Rahmen des 8. bundesweiten Vorle­setages nutzen auch Ministerinnen und Minister der Landesregierung:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat in Dortmund an der Friedrich-Ebert-Grundschule aus „Der überaus starke Willibald“ von Willi Fährmann vorgelesen. Das Buch bietet eine kindgerechte Auseinander­setzung mit dem Thema Nationalsozialismus und erzählt die Geschichte eines Mäuserudels, das durch die Ernennung des überaus starken Willibalds aus den Fugen gerät. Erst eine kleine Maus, die als einzige lesen kann, lehrt die anderen, dass sie keinen Boss brauchen. Ministerin Löhrmann: „Vorlesen weckt Freude an Literatur, fördert die Lesekompetenz, eröffnet Bildungschancen und es macht Spaß. Ich freue mich, dass ich durch meine Teilnahme an dieser Initiative einen Beitrag zur Leseförderung leisten kann“.

Finanzminister Norbert Walter-Borjans hat die Kinder der Kinder­tagesstätte im Schalthaus Beisen der ehemaligen Zeche Zollverein besucht. Für seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer – etwa 15 Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren – hat er sich das Bilderbuch „Tante Nudel, Onkel Ruhe und Herr Schlau“ von Helme Heine aus­gesucht.  Minister Walter-Borjans freut sich auf den Besuch und unter­streicht die Bedeutung des Lesens nicht nur, um später erfolgreich im Berufsleben Fuß zu fassen, sondern auch, um die deutsche Sprache zu erlernen: „Die Freude, gerne zu einem Buch zu greifen und seinen Wissenshorizont zu erweitern, kann nicht hoch genug bewertet werden.“

Minister Harry K. Voigtsberger hat Grundschulkindern der Carl-Schurz-Schule im Bonner Stadtteil Tannenbusch aus dem Buch von Paul Maar „Ein Sams für Martin Taschenbier“  vorgelesen. Rund 95 Prozent der Schüler dort haben einen Migrationshintergrund. Minister Voigtsberger: „Lesen  macht Spaß, weitet den Horizont und steigert neben der sozialen Kompetenz auch den  schulischen Erfolg.  Deshalb möchte ich den Schülern in Tannenbusch das Lesen schöner und spannender Geschichten zu diesem Anlass gerne näher bringen“. Seit zwei Jahren fördert das Land Stadtentwicklungsmaßnahmen in diesem Stadtteil aus dem Programm "Soziale Stadt NRW".

Minister Thomas Kutschaty liest aus „Die Schatzinsel“ in Essen, Grundschule an der Rahmstraße (Montag, 21. November 2011). Minister Kutschaty: "Gerade mit Blick auf den unaufhaltsamen Vor­marsch der elektronischen Medien ist es unverändert wichtig, Kinder an das "Abenteuer Lesen" heranzuführen und ihnen Anreize zu bieten, sich auch außerhalb der Schule auf eine phantasievolle Reise zu begeben, die ihnen nur die Beschäftigung mit Büchern bieten kann. Dafür eignet sich ein Abenteuer-Roman wie "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson besonders, der immer noch seine jungen Leserinnen  und Leser in den Bann zieht, auch und gerade, wenn sie eine der Ver­filmungen gesehen haben sollten.

Familienministerin Ute Schäfer liest Kindergartenkindern der Kita des Düsseldorfer  Familienzentrums „Pusteblume“ aus „der neugierigen kleinen Hexe" von Lieve Baeten und den „Juli-Geschichten“ von Kirsten Boie vor (Montag, 21. November 2011). „Kinder brauchen Geschichten, die sie begeistern, trösten oder informieren, die ihre Neugier wecken und ihnen helfen, sich ein Bild von der Welt zu machen. Deshalb müssen wir ihnen bereits in den Kindertageseinrichtungen die Tür zur Bücherwelt so früh wie möglich öffnen. Lesen regt nicht nur die Phan­tasie und Kreativität an, es fördert Einfühlungsvermögen, abstraktes Denken und die Fähigkeit, mit Sprache umzugehen“, sagte Schäfer.

Ministerin Angelica Schwall-Düren liest in der Paul-Gerhard-Grund­schule in Dülmen (Montag, 21. November 2011). 75 Kinder aus den 4. Klassen können sich auf Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ freuen. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Dr. Angelica Schwall-Düren, hat sich das traditionsreiche Kinderbuch für ihre Vorlesestunde ausgesucht. 

Der Vorlesetag wurde von der Stiftung Lesen und der ZEIT ins Leben gerufen und wird seit einigen Jahren auch von der Deutschen Bahn AG unterstützt. Im vergangenen Jahr haben sich mehr als 9000 Vorleserin­nen und Vorleser beteiligt, darunter ca. 900 Politiker und 150 andere prominente Persönlichkeiten aus Medien, Sport, Kultur und Gesell­schaft. In einer repräsentativen Studie der ZEIT, der Deutschen Bahn AG und der Stiftung Lesen, die Anfang November dieses Jahres vorge­stellt wurde unterstreicht die Bedeutung des Vorlesens. Demnach ist es bewiesen, dass die Entwicklungschancen eines Kindes steigen, je mehr ihm vorgelesen wird. Außerdem erhöhe regelmäßiges Vorlesen die Lesefreude bei Jungen noch ausgeprägter als bei Mädchen, die ohnehin mehr lesen. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen werde, seien häufiger sportlich aktiv.

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