Bundesweiter Inklusionspreis für Grundschule aus NRW

19. Januar 2012

Bundesweiter Inklusionspreis für Grundschule aus NRW / Gemeinschaftsgrundschule Eitorf-Brückenstraße mit dem Jakob Muth-Preis 2012 ausgezeichnet

Die Gemeinschaftsgrundschule Eitorf-Brückenstraße im Rhein-Sieg-Kreis gehört zu den diesjährigen Gewinnern des Jakob Muth-Preises für inklusive Schule. Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte den Preisträgern persönlich bei der Preisverleihung in Berlin und erklärte: „Die Grundschule Eitorf zeigt, wie Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung erfolgreich gemeinsam lernen können. Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem ist die Grundschule Eitorf Vorbild und Wegweiser zugleich. Ich freue mich, dass zum zweiten Mal in Folge eine Schule aus Nordrhein-Westfalen zu den Preisträgern gehört.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Gemeinschaftsgrundschule Eitorf-Brückenstraße im Rhein-Sieg-Kreis gehört zu den diesjährigen Gewinnern des Jakob Muth-Preises für inklusive Schule. Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte den Preisträgern persönlich bei der Preisverleihung in Berlin und erklärte: „Die Grundschule Eitorf zeigt, wie Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung erfolgreich gemeinsam lernen können. Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem ist die Grundschule Eitorf Vorbild und Wegweiser zugleich. Ich freue mich, dass zum zweiten Mal in Folge eine Schule aus Nordrhein-Westfalen zu den Preisträgern gehört.“ Ausgezeichnet wurden insgesamt drei Schulen und ein regionales Inklusionskonzept.

Die Gemeinschaftsgrundschule Eitorf-Brückenstraße erhält den Jacob Muth-Preis u. a. für ihre außergewöhnliche Unterrichtsgestaltung. 330 Kinder, darunter 31 mit diagnostiziertem Förderbedarf, lernen gemeinsam und können je nach Neigungen und Fähigkeiten unterschiedliche Wege und Hilfsmittel zur Bewältigung des Lernstoffs wählen. Alle Lehrkräfte verstehen sich als Lernbegleiter der Kinder: Sie möchten einerseits Spielraum für selbstständiges Handeln und Lernen eröffnen, andererseits das notwendige Maß an Verlässlichkeit und Verbindlichkeit bieten. Jedes Kind wird mit seinen besonderen Interessen und Fähigkeiten, aber auch individuellen Problemlagen ernst genommen und gefördert.

Auch die Raum- und Pausenhofgestaltung ist vorbildlich. Die Schulräume sind so gestaltet, dass die Kinder sich frei bewegen können. Sie lernen an verschieden gestalteten Arbeitsplätzen wie Computer-, Lese- und Mathematikecke. Bei Bedarf können sie sich zusammensetzen oder auch zurückziehen. Themenräume für Kunst, Musik, Englisch sowie ein Experimentier- und ein Bewegungsraum ergänzen die Möglichkeiten im Schulgebäude. Auf dem Pausenhof findet man unter anderem einen Schulgarten und ein grünes Klassenzimmer.

Mit dem Jakob Muth-Preis soll die Praxis von Schulen bekannter gemacht werden, die eine bessere Teilhabe ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Beeinträchtigung oder sonstiger Benachteiligung. Namensgeber Jakob Muth (1927-93) hatte sich als Bochumer Professor schon früh für eine gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung eingesetzt. Im vergangenen Jahr wurde die Montessori-Gesamtschule Borken mit dem Jacob Muth-Preis ausgezeichnet.

Das Schulministerium erarbeitet derzeit einen Inklusionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Darin werden die weiteren Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem beschrieben. „Unser Ziel ist klar“, betonte die Ministerin, „die Förderung auch von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Behinderungen soll in den allgemeinen Schulen der Regelfall werden. Das ist eine Generatio¬nenaufgabe. Auf dem Weg dorthin brauchen wir Lotsen, Pfadfinder, Vorreiter und ermutigenden Beispiele wie die Grundschule Eitorf.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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