Abgewiesen: Klagen gegen A 44-Querspange Bochum

9. Juni 2010

Bundesverwaltungsgericht weist Klagen gegen A 44-Querspange Bochum ab / Minister Lutz Lienenkämper: Ein richtungs­weisendes Ereignis für die Region

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die beiden Klagen gegen den Bau der Autobahn A 44 im Süden von Bochum in vollem Umfang abgewiesen. Damit ist der Planfest­stellungsbeschluss vom 28.11.2007 bestandskräftig.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Mittwoch (9. Juni 2010) die beiden Klagen gegen den Bau der Autobahn A 44 im Süden von Bochum in vollem Umfang abgewiesen. Damit ist der Planfest­stellungsbeschluss vom 28.11.2007 bestandskräftig.

„Das Urteil der höchsten deutschen Verwaltungsrichter ist ein richtungs­weisendes Ereignis für die Region, denn die Querspange gehört zu den wichtigsten Verkehrsprojekten im Ruhrgebiet. Ein bald möglicher Bau­beginn ist in greifbare Nähe gerückt“, erklärte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am Mittwoch in Düsseldorf.

Als Abschnitt der A 44 ist die Umgehung im Süden der Stadt Bestandteil der sogenannten „Bochumer Lösung“. Zu ihr gehören zudem der sechs­streifige Ausbau der A 40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen sowie der Anschluss der A 40 an den Außen­ring Bochum bei Stahlhausen. Die Baukosten für den 2,9 Kilometer langen Neubauabschnitt zwischen dem Nordhausenring und dem Auto­bahnkreuz Bochum / Witten werden mit rund 42 Millionen Euro veran­schlagt.

„Die Fernverbindungen in der Region sind an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen beziehungsweise haben sie bereits überschritten“, betonte Lienenkämper. „Autofahrer versuchen über Nebenstrecken an ihr Ziel zu kommen, was wiederum diese nachgeordneten Straßen erheblich belastet. Darum ist das kleine, aber wichtige Teilstück eine Art Bypass für die A 40.“

Der künftige Teilabschnitt der A 44 wird zum einen die Autobahn A 40 von einem Großteil des überregionalen und regionalen Fahrzeug­verkehrs im Bereich Bochum/Witten entlasten. Zum anderen wird er nach Realisierung eine Verbindungsalternative für den West-Ost-Verkehr im südlichen Ruhrgebiet darstellen. Lienenkämper: „Die Quer­spange wird unter anderem den Zuliefer- und Mitarbeiterverkehr für das dortige Opelwerk aufnehmen. Das ich auch ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Bochum."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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