Bundeskongress „Soziale Arbeit“ in Dortmund

24. September 2009

Bundeskongress „Soziale Arbeit“ in Dortmund / Minister Armin Laschet: „Unverzichtbarer Beitrag zum sozialen Frieden“

„Soziale Arbeit ist eine zentrale Grundlage unseres sozialen Rechts­staats. Sie hilft Kindern und Familien bei der Suche nach Lösungen individueller und sozialer Konflikte und begleitet junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden“, sagte Jugendminister Laschet im Rahmen des Bundeskongresses „Soziale Arbeit“ in Dortmund.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Soziale Arbeit ist eine zentrale Grundlage unseres sozialen Rechts­staats. Sie hilft Kindern und Familien bei der Suche nach Lösungen individueller und sozialer Konflikte und begleitet junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden“, sagte heute (24. September 2009) Jugendminister Armin Laschet im Rahmen des Bundeskongresses „Soziale Arbeit – Gerechtigkeit, Verantwortung, Sicherheit“ in Dortmund. Der Bundeskongress dient dem Erfahrungsaustausch zwischen der Theorie und Praxis, der Auseinandersetzung mit neuen Herausfor­derungen in der sozialen Arbeit und der Suche nach einer Vernetzung verschiedener Akteure in Praxis, Ausbildung, Forschung und Politik.

Minister Laschet: „Die Soziale Arbeit, die heute zum siebten Mal zu­sammenkommt, ist mit ihrem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit mehr als ein Kongress. Sie ist, vor allem angesichts der gesellschaftlicher Veränderungen, ein wichtiger Wegweiser für all diejenigen, die der Hilfe und Förderung bedürfen." Der Minister nutze die Veranstaltung auch als Gelegenheit, auf die Leistun­gen und den Stellenwert der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen aufmerksam zu machen: „Die Fachkräfte in den Jugendämtern und bei den freien Trägern in der sozialen Arbeit leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Frieden in Nordrhein-Westfalen. Sie helfen, unterstützen und fördern in vielfältiger Weise junge Menschen und ihre Familien, ganz besonders diejenigen, die in schwierigen Situationen leben.“

Laschet wies auf die steigende Bedeutung der Hilfen zur Erziehung und die enorme finanzielle Leistung der Kommunen in diesem Bereich hin: „Allein im Jahr 2007 haben die Kommunen rund 1,4 Milliarden Euro für diese Hilfen zur Verfügung gestellt. Das ist mehr als das Doppelte gegenüber 1992. Dazu gehören neben den vielfältigen Beratungs­angeboten vor allem auch Hilfen in der Familie und die Förderung von Kindern und Jugendlichen in Heimen. Das zeigt aber auch, wie wichtig diese Hilfeleistungen geworden sind.“

Der Minister verwies auch auf das Engagement und die Erfolge des Landes bei der Verbesserung der präventiven Aufgaben: Das Land för­dert in diesem Jahr unter anderem 1.750 Familienzentren, rund 77.000 Kinder in den Kindertageseinrichtungen mit einer zusätzlichen Sprach­förderung und rund 4.000 Jugendliche, die durch eine besondere Unter­stützung wieder lernfähig und lernbereit werden. „Auch die Aufstockung des Kinder- und Jugendförderplans auf 80,2 Millionen Euro und die Förderung der frühen Bildung, die rund 1,2 Milliarden Euro beträgt, sind wichtige Beiträge für die Förderung junger Menschen“, so Laschet.

Die Landesregierung begrüßt, dass sich der Bundeskongress vor allem mit Fragen und Herausforderung an die Förderung junger Menschen und ihren Familien auseinandersetzt. Minister Laschet: „Gerade hier haben wir immer wieder Aufklärungs- und Erkenntnisbedarf. Wir wissen zwar viel darüber, welche Ursachen zu welchen Problemen führen. Oft­mals aber müssen wir aber zusehen, wie trotz intensiver Hilfen, unsere Möglichkeiten zu helfen und zu fördern begrenzt sind. Hier müssen wir noch stärker gemeinsam mit Praxis und Wissenschaft nach Ansätzen suchen, die uns weiterbringen.“ Insbesondere verwies er auf den Kinderschutz, die frühe Bildung von Kindern und auf die Stärkung der Erziehungskompetenz der Familien.

Der Minister versäumte es auch nicht, auf die Rahmenbedingungen hin­zuweisen: „Ganz klar ist: Die Arbeit der Fachkräfte der sozialen Arbeit braucht Stabilität und ausreichend Personal. Es müssen daher die er­forderlichen Rahmenbedingungen, beispielsweise in der personellen Ausstattung des allgemeinen sozialen Dienstes gesichert werden. Wenn eine einzelne Fachkraft wegen der Vielzahl der Fälle nicht mehr sicher sein kann, dass sie optimal hilft, dann führt das zu Überforderungen, die letztendlich den betroffenen Kindern und Jugendlichen schadet. Das dürfen wir uns nicht leisten.“ Laschet bat diesbezüglich die Kommunen, gerade auf solche Überforderungen zu achten und ihrerseits das Enga­gement das sie bisher gezeigt haben, fortzusetzen: „Die Kommunen wissen um die Bedeutung der sozialen Arbeit und werden alles daran setzen, sie zu stärken.“ 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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