Bundesamt verbietet Zusatzstoffe in Pflanzenschutzmitteln

16. Dezember 2011

Bundesamt verbietet Zusatzstoffe in Pflanzenschutzmitteln – Minister Remmel: Forderung aus NRW umgesetzt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Anwendung von sechs Zusatzstoffen in Pflanzenschutzmitteln verboten. Die tallowaminhaltigen Stoffe dürfen nicht mehr beigemischt werden. Grund ist, dass die Stoffe die Toxizität der Pflanzenschutzmittel erhöhen können und es nicht feststellbar ist, wie giftig diese Kombinationen für Mensch und Umwelt sind.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Anwendung von sechs Zusatzstoffen in Pflanzenschutzmitteln verboten. Die tallowaminhaltigen Stoffe dürfen nicht mehr beigemischt werden. Grund ist, dass die Stoffe die Toxizität der Pflanzenschutzmittel erhöhen können und es nicht feststellbar ist, wie giftig diese Kombinationen für Mensch und Umwelt sind. „Wir haben bereits im Oktober bei der Agrarministerkonferenz der Länder  gefordert, die Zulassung der Tallowamine im Pflanzenschutz auszusetzen“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Bundesministerin Aigner ist endlich dieser Forderung nachgekommen. Es ist bedauerlich, dass es dazu erst des politischen Druckes der Agrarministerkonferenz bedurfte, obwohl es bereits seit längerer Zeit Anhaltspunkte für eine Gefährdung durch Tallowamine gab“, so Remmel.

Nach dem Pflanzenschutzgesetz muss bei der Zulassung eines Mittels auch eine Analysemöglichkeit für Rückstände vorgelegt werden. „Wir fordern dringend eine Stellungnahme von Frau Aigner, wie Pflanzenschutzmittel mit Tallowaminen überhaupt zugelassen werden konnten, ohne dass von den Herstellern eine Analysemethode eingefordert wurde“, sagte Remmel. „Vor dem Hintergrund der Entscheidung des BVL brauchen wir jetzt dringend Nachweismethoden. Denn im Ausland werden Tallowamine weiter eingesetzt, eine Gefährdung der Verbraucherinnen und Verbraucher durch belastete Lebens- und Futtermittel können wir daher nicht ausschließen“, sagte Remmel.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Telefon 0211 4566-294.

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