Bottrop ist InnovationCity Ruhr

4. November 2010

Bottrop ist InnovationCity Ruhr

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Initiativkreis Ruhr haben gemeinsam die künftige InnovationCity Ruhr auf Zeche Zollverein vor­gestellt. Sieger des Wettbewerbs ist Bottrop. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gratulierte Bottrop und seinen Ein­wohnern.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Initiativkreis Ruhr haben heute gemeinsam die künftige InnovationCity Ruhr auf Zeche Zollverein vor­gestellt. Sieger des Wettbewerbs ist Bottrop. Das Pilotgebiet im Süden der Stadt hat eine Größe von 2500 Hektar, inklusive der Innenstadt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gratulierte Bottrop und seinen Ein­wohnern: „Sie haben innerhalb kurzer Zeit ein zukunftsweisendes Konzept erstellt und wagen nun einen umfassenden Stadtumbau, das ist keine kleine Aufgabe, sondern eine große Herausforderung“.

Bottrop ist unter anderem auch Gewinner des European Energy Award. Zu den bereits laufenden Modellprojekten zählen der „Zero Emission Park“ und weitere Klimaschutz- und Energieeffizienzprojekte. Als InnovationCity Ruhr wird Bottrop bereits bestehende Projekte ergänzen und erweitern. Dazu sollen die Energieträger der Zukunft, wie Wasser­stoff, Biomasse, Photovoltaik, Geothermie und Windenergie effektiv genutzt werden.

Mit dem einzigartigen Projekt „InnovationCity Ruhr“ soll erstmals ein Stadtquartier energetisch saniert und Vorreiter für die Erneuerung des gesamten Ruhrgebiets werden. Ziel ist es, den Energiebedarf der InnovationCity Ruhr bis zum Jahr 2020 durch den Einsatz neuer Energien um mehr als die Hälfte zu reduzieren.

Die InnovationCity Ruhr sei kein isolierter Prozess einer einzelnen Stadt, so die Ministerpräsidentin weiter. Der Umbau eines „Stadtteils im Bestand“ in einer der stärksten Energie- und Industrieregionen Europas sei ein Projekt, das weit über die Region und Nordrhein-Westfalen hinaus Interesse in der Fachwelt hervorrufe und die Menschen beein­drucke. Dieses Projekt könne gerade hier gelingen - in einer Region mit tief verwurzelter Bereitschaft, sich kontinuierlich zu wandeln und zu erneuern und die im Steinkohlenbergbau und in der Stahlproduktion ihren industriellen Ursprung hat. Wie groß der Wandel ist, werde vor allem daran deutlich, dass Essen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ist.

Hannelore Kraft zeigte sich stolz über die Vorbildfunktion des Modell­projektes. „Es gibt zwar nur eine InnovationCity Ruhr, aber für mich hat die ganze Region gewonnen. Die beteiligten Städte haben Konzepte entwickelt, die pragmatisch und umsetzbar sind und den Klimaschutz kreativ und engagiert in den Alltag einfließen lassen“.

Eine besondere Herausforderung stellt die Finanzierung des Pilot­projektes dar. Für InnovationCity Ruhr werden allgemein bestehende Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Europäischer Union genutzt. Ministerpräsidentin Kraft: „Diese Mittel müssen und werden zusammen mit dem finanziellen Engagement der beteiligten Region für die Um­gestaltung ausreichen“. Auch dadurch habe InnovationCity Ruhr einen echten Modellcharakter.

Die Städte Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen/Herten und Mülheim an der Ruhr hatten bereits am 4. Oktober dieses Jahres ihre Konzepte im Wettbewerb um die InnovationCity Ruhr eingereicht. Eine Fachjury hat diese analysiert, bewertet und die Pilotstadt nach festen Kriterien ausgewählt.

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