Blitz-Marathon wirkt

22. April 2016

Blitz-Marathon wirkt: Autofahrer rücksichtsvoller

NRW-Polizei nutzt Aktion, um das Bewusstsein für Opferschutz zu schärfen

Die Zwischenbilanz von Innenminister Ralf Jäger fällt erfreulich aus: „Es ist wie jedes Jahr vergleichsweise ruhig. Die meisten Leute wissen vom Blitz-Marathon und halten sich an die Tempolimits.“

 
Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Zwischenbilanz von Innenminister Ralf Jäger fällt erfreulich aus: „Es ist wie jedes Jahr vergleichsweise ruhig. Die meisten Leute wissen vom Blitz-Marathon und halten sich an die Tempolimits.“ Seit den frühen Morgenstunden kontrolliert die Verkehrspolizei an rund 2.600 Stellen in Nordrhein-Westfalen die Geschwindigkeit von Auto- und Motorradfahrern. „Und zwar vor allem dort, wo es in der Vergangenheit zu besonders folgenschweren Verkehrsunfällen gekommen ist“, sagte Jäger. Den Blitz-Marathon nutzt die NRW-Polizei in diesem Jahr, um das Bewusstsein der Menschen für die dramatischen Folgen schwerer Verkehrsunfälle zu schärfen.

Obwohl die Kontrollstellen veröffentlicht worden waren, gab es immer noch Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren:

In Köln war ein 45-jähriger mit 53 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs. Und das offensichtlich alkoholisiert. Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Der Polizei legte der Mann eine polnische Fahrerlaubnis vor. Diese wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe angeordnet.

In Issum riss der Außenspiegel eines über 100 km/h schnellen Fiats einem Verkehrspolizisten die Haltekelle aus der Hand, als er den Fahrer stoppen wollte. Erlaubt waren 70 km/h. Nach dem Zusammenstoß hielt der Mann. Seine Erklärung: Er habe den Polizeibeamten mit der Kelle nicht gesehen, da er auf sein Smartphone geschaut habe und in Gedanken gewesen sei. Zwischen Messung und Kollision mit der Kelle hatte er über 700 Meter im „Blindflug“ zurückgelegt.

Ein Warnanruf seines Chefs vor den umfangreichen Kontrollen beim Blitzmarathon ist einem Lastwagenfahrer zum Verhängnis geworden. Mit dem Handy am Ohr wurde der Mann am Donnerstag in Mönchengladbach beim Telefonieren während der Fahrt erwischt. Als er mit seinem 40-Tonner gestoppt wurde, erfuhren die Beamten den Grund: „Gerade hat mein Disponent angerufen, der mir sagte, ich solle vorsichtig fahren, weil in NRW Blitzmarathon ist!“ Der Fahrer aus Traunstein in Bayern hatte noch Zeit, seinem Chef zu sagen, dass er gerade wegen dieses Handygesprächs angehalten wird.

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