Bilanz zur 19. Gleichstellungs- und Frauen­ministerkonferenz

29. Dezember 2009

Bilanz zur 19. Gleichstellungs- und Frauen­ministerkonferenz unter dem Vorsitz Nord­rhein-Westfalens - Konferenz fasste 2009 nachhaltige Beschlüsse zum Schwerpunkt ‚Frauen und Integration’

Am 31. Dezember 2009 endet die 19. Gleichstellungs- und Frauenmi­nisterkonferenz unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens. Im Mittelpunkt der diesjährigen GFMK stand das Thema ‚Frauen und Integ­ration’. Minister Laschet zog heute eine positive Bilanz.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

"Am 31. Dezember 2009 endet die 19. Gleichstellungs- und Frauenmi­nisterkonferenz (GFMK) unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens. Im Mittelpunkt der diesjährigen GFMK stand das Thema ‚Frauen und Integ­ration’. Minister Laschet zog heute (29. Dezember 2009) eine positive Bilanz: "Der 19. GFMK ist es gelungen, zu einem innovativen Thema nachhaltige und richtungweisende Beschlüsse zu fassen. Auch in der Integrationspolitik gilt die Aussage: Der Stand der Gesellschaft ent­scheidet sich am Stand der Geschlechter.“ Dabei forderte der Minister zu einer differenzierten Betrachtung auf: „Wir dürfen weder die Schwie­rigkeiten noch die Erfolge verschweigen.“

Die zuständigen Ministerinnen und Minister bekräftigten in ihren Be­schlüssen, dass Frauen mit Zuwanderungsgeschichte nicht auf die Op­ferrolle reduziert werden dürfen. Diese Frauen seien vielmehr oft Motor der Integration und mit ihren Leistungen, Kompetenzen und sozialen Netzwerken ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

Der 19. GFMK war es aber ebenso wichtig, Klartext in Sachen Frauen­rechte zu reden. Es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass Frauen mit Zuwanderungsgeschichte überproportional häufig die Hilfe von Frauenhäusern in Anspruch nehmen müssten. Auch dürfe es weder bei Zwangsheirat noch bei sogenannten Ehrenmorden einen 'kulturellen Rabatt' geben.

GFMK-Vorsitzender Minister Laschet betonte, dass es richtig und wich­tig gewesen sei, in diesem Jahr zum ersten Mal das Thema ‚Frauen und Integration’ als Schwerpunkt auf die Agenda zu setzen: „Die Tatsache, dass Beschlüsse der GFMK sowohl durch den Bundesrat als auch im Koalitionsvertrag des Bundes aufgegriffen wurden oder durch andere Fachministerkonferenzen, wie etwa die Arbeits- und Sozialministerkon­ferenz, bestätigt worden sind, zeigt die nicht zu unterschätzende Vor­reiterrolle der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz bei diesem Thema.“

Am 1. Januar übernimmt der Freistaat Sachsen den Vorsitz und die Ge­schäftsführung über die Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz. Der Minister wünscht seiner Amtskollegin und Nachfolgerin Frau Minis­terin Clauß viel Erfolg bei der Ausrichtung der 20. GFMK im Jahr 2010.

Die GFMK ist die Fachministerkonferenz der für Gleichstellungs- und Frauenpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister. Hauptaufgabe ist es, Grundlinien für eine gemeinsame Gleichstellungs- und Frauenpolitik festzulegen und Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen zu beschließen. Der Vorsitz und die Geschäftsführung der GFMK wechseln seit dem Gründungsjahr 1991 jährlich turnusmäßig unter den deutschen Ländern.

Die einzelnen Beschlüsse der 19. GFMK finden sich auf der Seite http://www.mgffi.nrw.de/pdf/frauen/2009-06-24_19_GFMK_Beschluesse_gesamt1.pdf

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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