Bilanz der Alkoholkontrollen an Karneval: 266 Führerscheine beschlagnahmt

13. Februar 2013

Bilanz der Alkoholkontrollen an Karneval: 266 Führerscheine beschlagnahmt / Innenminister Jäger: Kein Pardon für Promillesünder

Auch in diesem Jahr haben die tollen Tage für mehrere hundert Autofahrer in NRW ein Nachspiel. „Trotz der angekündigten Alkoholkontrollen haben sie sich alkoholisiert ans Steuer gesetzt und damit nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben Anderer gefährdet“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf. „Die Polizei kennt kein Pardon und zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen“, machte Innenminister Jäger deutlich.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Auch in diesem Jahr haben die tollen Tage für mehrere hundert Autofahrer in NRW ein Nachspiel. „Trotz der angekündigten Alkoholkontrollen haben sie sich alkoholisiert ans Steuer gesetzt und damit nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben Anderer gefährdet“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf.

Die Bilanz der Karnevalstage 2013: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ereigneten sich 125 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Hierbei kam ein Mensch ums Leben, 17 Menschen wurden schwer und 37 leicht verletzt. Die Polizei kontrollierte während der Karnevalstage insgesamt 65.576 Autofahrer. Davon mussten sich 18.241 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 513 Fällen bestätigte sich dieser Verdacht. Darüber hinaus wurden 222 Fälle von Fahren unter Drogeneinfluss festgestellt.

Die NRW-Polizei veranlasste 534 Blutproben wegen Alkohol und Drogen am Steuer. 266 Autofahrer werden zunächst einmal auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen müssen, da ihre Führerscheine sofort einbehalten wurden. „Die Polizei kennt kein Pardon und zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen“, machte Innenminister Jäger deutlich.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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