"Biber sucht Kunst" – Parlamentarischer Staatssekretär Horst Becker eröffnet Wanderausstellung im Umweltministerium

28. Mai 2014

"Biber sucht Kunst" – Parlamentarischer Staatssekretär Horst Becker eröffnet Wanderausstellung im Umweltministerium

Den Biber und seinen Lebensraum erlebbar machen war das Ziel des Kunstwettbewerbs"Biber sucht Kunst". Rund 100 Schulen haben in verschiedenen Kategorien am Wettbewerb teilgenommen und sich mit dem Zusammenleben zwischen Mensch und Biber auseinandergesetzt. Das Ergebnis des Wettbewerbs ist eine Wanderausstellung unter dem Motto „Biber sucht Kunst“, die am Mittwoch, 28. Mai 2014, im NRW-Umweltministerium eröffnet wurde.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Den Biber und seinen Lebensraum erlebbar machen war das Ziel des Kunstwettbewerbs ‚Biber sucht Kunst‘. Rund 100 Schulen haben in verschiedenen Kategorien am Wettbewerb teilgenommen und sich mit dem Zusammenleben zwischen Mensch und Biber auseinandergesetzt. Das Ergebnis des Wettbewerbs ist eine Wanderausstellung unter dem Motto „Biber sucht Kunst“, die am Mittwoch, 28. Mai 2014, im NRW-Umweltministerium eröffnet wurde. „Ich bin beeindruckt von der Kreativität der Schüler und der Qualität der Werke“, sagte Horst Becker bei der Eröffnung der Ausstellung. „Der Weg mittels Kunst sich ein Bild vom Lebensraum des erfolgreichen Burgenbauers zu machen, schafft auf kreativem Wege eine greifbare Sensibilität für den gefährdeten Lebensraum einer gefährdeten Tierart in Nordrhein-Westfalen.“

Auf den Weg gebracht wurde der Kunstwettbewerb von der Biologischen Station Düren im Rahmen des Projekts „Netzwerk-Naturerlebnis Biber in der Nordeifel“. Ein Baustein des Projektes ist die Kunstausstellung, durch die der Burgenbauer und seine Werke erlebbar gemacht werden. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung erläuterten Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, und eine Schulklasse der Gemeinschaftsgrundschule aus Simmerath-Steckenborn, welche den ersten Preis in Ihrer Altersklasse erhielt, die einzelnen Kunstwerke der Wanderausstellung.

Im Rahmen des Wettbewerbs Erlebnis.NRW wurde das Projekt von einer unabhängigen Jury als eines von drei Projekten in der Kategorie Naturerlebnisse besonders hervorgehoben. „Mit dem Erlebnis.NRW wollen wir Projekte fördern, welche die landschaftlich attraktiven Gebiete der nordrhein-westfälischen Natura 2000-Kulisse touristisch erschließen“, erläuterte Staatssekretär Becker. „Auf innovative Art und Weise soll damit Natur behutsam erlebbar gemacht und gleichzeitig auf die Bedürfnisse unserer seltenen Tier- und Pflanzenarten eingegangen werden. Das Biberprojekt der Biologischen Station Düren ist ein beispielhaftes Projekt und verdeutlicht, dass Naturschutz und Naturerleben miteinander einhergehen.“

Neben der Kunstaustellung wurden im Rahmen des Projektes auch Biberpfade und –spielplätze angelegt, Schulstunden zum Thema Biber angeboten und weitere Öffentlichkeitsmaßnahmen durchgeführt.

Der Biber hat in der Nordeifel und speziell im Kreis Düren mit rund 250 von 500 Bibern in ganz Nordrhein-Westfalen seinen Verbreitungsschwerpunkt – Tendenz steigend. Nachdem der Biber im 19. Jahrhundert durch menschliche Verfolgung ausgerottet wurde, haben Aussetzungsprojekte ab 1981 in der Eifel und später am Niederrhein zu einer erfolgreichen Wiedereinbürgerung der Art geführt.

Die Ausstellung ‚Biber sucht Kunst‘ kann bis zum 18. Juni 2014 im Umweltministerium betrachtet werden.

Faltblatt zur neuen Naturschutzpolitik in NRW:
http://www.umwelt.nrw.de/extern/epaper/2014/neue_naturschutzpolitik/

Broschüre zu den 14 Naturparken und dem Nationalpark Eifel:
http://www.umwelt.nrw.de/extern/epaper/2014/naturparke_nrw/

Link zum neue Web-Videos „NaturErleben NRW“:
https://www.youtube.com/watch?v=KKm72NW9w4M

Link zum Projekt „Netzwerk-Naturerlebnis Biber in der Nordeifel:
http://eifelbiber.com/startseite.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Wilhelm Deitermann,
Telefon 0211 4566-719.


WildesNRW – ‚Der Schatz vor Deiner Tür’

Alte Buchenwälder, mystische Moore, knorrige Eichenbäume, moosbedeckte Auenwälder, blühende Heideflächen, ausgedehnte Wasserlandschaften und wilde Mittelgebirgsbäche: Nordrhein-Westfalen hat eine einzigartige Natur und eine faszinierende Artenvielfalt. Mehr als 3.000 Naturschutzgebiete, etwa 550 Gebiete des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“, der Nationalpark Eifel, rund 100 Wildnisgebiete und 14 Naturparke bewahren das heimische Naturerbe und machen es für die Bevölkerung erlebbar. Als bevölkerungsreichstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen nicht nur Heimat für rund 18 Millionen Menschen; auch mehr als 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten finden hier Lebensraum, vom kleinsten Insekt über unseren „Urwald-Baum“, die Rotbuche, und den Wanderfalken als weltweit schnellstem Lebewesen bis hin zum größten Wildtier in NRW, dem europäischen Wisent. Sie alle gehören zum „Wilden NRW“.

Doch diese beeindruckenden Zahlen dürfen nicht drüber hinwegtäuschen, dass unser Naturerbe gefährdet ist. Das Artensterben schreitet auch in NRW weiter voran: Etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten in NRW sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Rund 42 Prozent der Säugetierarten, etwa 42 Prozent der Farn- und Blütenpflanzen,  mehr als 50 Prozent der Vogelarten  und 55 Prozent der Schmetterlingsarten sind akut gefährdet oder bereits ausgestorben.

Die Ursachen des Artensterbens sind häufig menschengemacht: Hierzu gehören die zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, der Klimawandel, der auch in NRW bereits deutlich Spuren hinterlässt und der fortschreitende Flächenfraß. So verschwinden täglich in NRW etwa 10 Hektar an wertvollen Flächen, Brutstätten und Lebensräume für eine Vielzahl von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten.

Weitere Informationen zum Thema:
www.wildes.nrw.de
www.twitter.com/wildesnrw

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