Bewerbungsfrist für den Tierschutzpreis verlängert

11. Dezember 2009

Bewerbungsfrist für den Tierschutzpreis verlängert

Die Frist für die Teilnahme am nordrhein-westfälischen Tierschutzpreis wird bis zum 26. März 2010 verlängert. Das Umweltministerium kommt damit der Bitte von engagierten Tierschützern nach.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Frist für die Teilnahme am nordrhein-westfälischen Tierschutzpreis wird bis zum 26. März 2010 verlängert. Das Umweltministerium kommt damit der Bitte von engagierten Tierschützern nach. Vor allem die Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen sollen genug Zeit bekommen zu zeigen, was sie für den Tierschutz getan haben. Und derzeit befinden sich viele in der wichtigen Phase vor den anstehenden Empfehlungen für die weiterführenden Schulen. „Obwohl schon für alle Kategorien interessante Bewerbungen vorliegen, kommen wir dem Wunsch nach Verlängerung nach. Mit dem Wettbewerb wollen wir zeigen, wie breit der Tierschutz in unserer Gesellschaft verankert ist und welch hohen Stellenwert er genießt“, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg. Mit dem Preis werden herausragende Aktivitäten im Tierschutz ausgezeichnet: Landwirte, Altenheime und Grundschulklassen können sich bewerben oder sich vorschlagen lassen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird in drei Kategorien verliehen:

1. Mensch und Tier im Altenheim

Tiere haben eine große Wirkung auf das Wohlbefinden älterer Menschen, und die Umstellung auf eine neue Lebenssituation, zum Beispiel im Seniorenheim, fällt mit dem Partner Tier leichter. Außerdem helfen Tiere alten Menschen, aktiver am Leben teilzunehmen; sie müssen gefüttert, gepflegt und bewegt werden. „Für Mensch und Tier ist es oft das Beste, wenn das Altenheim auch die Tiere ihrer Bewohner mit aufnimmt. Dies tun in Deutschland schon immer mehr Senioren- oder Altenheime und wir wollen diese Entwicklung belohnen und verstärken“, sagt Uhlenberg. Bewerben können sich Altenheime, die bereits ein Konzept und Erfahrung in der Umsetzung haben.

2. Tierschutzpreis für Grundschüler

Alle Kinder lieben Tiere, aber sie müssen lernen, mit ihrer Begeisterung und Hilfsbereitschaft art- und tiergerecht umzugehen. Deshalb ist es wichtig und sinnvoll, bereits in der Grundschule das Verständnis für den Tierschutz zu fördern und zu schärfen. Man kann dies im Unterricht tun, aber auch indem man das Interesse für ein Projekt zum Tierschutz weckt: Zum Beispiel mit einem Besuch im örtlichen Tierheim oder einem Projekt zur Frage: „Woher kommt der Schinken oder das Ei?“. Minister Uhlenberg: „Wenn Kinder an regionale und überregionale Tierschutzfragen herangeführt werden, können sie Verständnis für den Umgang mit Tieren entwickeln und deren Lebensräume kennenlernen.“ Mitmachen können alle Grundschulklassen in Nordrhein-Westfalen, die ein Projekt zum Schutz oder der Hilfe für Tiere durchführen.

3: Haltung von Milchkühen unter Berücksichtigung ihrer Lebensleistung

Das Rind spielt als Milch- oder Mutterkuh für den Menschen und die Natur eine ökologisch und ökonomisch unentbehrliche Rolle. Und gerade in der Milchkuhhaltung sollte der Blick auch auf die Lebensleistung eines Tieres gerichtet werden. Hier steht die Frage im Mittelpunkt, wann Kühe geschlachtet werden: Bereits nach der 2. oder 3. Laktation – das sind die zehn Monate im Jahr, in denen die Kühe Milch geben – oder nach fünf oder mehr Laktationen. Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die tierschutzgerecht Milchkuhhaltung betreiben, möchten wir die Möglichkeit zur Auszeichnung geben.“ Mitmachen können alle Betriebe, die mindestens zehn Milchkühe über fünf Laktationen halten und dokumentieren, dass sie über eine lange Zeit tierschutzgerecht Tiere zum Wohl und Nutzen des Menschen halten.

Bewerbungen an:
Ralf Kirchhoff
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf
Telefon: 0211 - 45 66 676
E-Mail: verbraucherschutz-nrw@munlv.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 294 oder -295.

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