Betrunkene junge Fahrer verursachten 2008 mehr als 2.200 Verkehrsunfälle

6. Februar 2009

Betrunkene junge Fahrer verursachten 2008 mehr als 2.200 Verkehrsunfälle / Innenminister Wolf: „Wer fahren will, muss nüchtern bleiben“ - Start der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE - Party Patrol“ in Nordrhein-Westfalen

Junge alkoholisierte Autofahrer verursachten im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen mehr als 2.200 Verkehrsunfälle. "Den jungen Leuten muss klar gemacht werden: Wer fahren will, muss nüchtern bleiben“, erklärte Innenminister Ingo Wolf zum Start der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE-Party Patrol“ in Nordrhein-Westfalen.

Das Innenministerium teilt mit:

Junge alkoholisierte Autofahrer verursachten im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen mehr als 2.200 Verkehrsunfälle. Das sind fast 25 Prozent aller Alkoholunfälle, von denen viele in den Nächten zum Samstag und Sonntag passieren. „Alkohol erhöht die vor allem bei jungen Männern vorhandene Risikobereitschaft deutlich. Vermischt mit Imponiergehabe, Selbstüberschätzung, Nervenkitzel oder Gruppendruck in vollbesetzten Autos hat dies häufig dramatische Folgen. Deshalb muss den jungen Leuten klar gemacht werden: Wer fahren will, muss nüchtern bleiben“, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. Februar 2009) in Düsseldorf zum Start der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE-Party Patrol“ in Nordrhein-Westfalen. 

„Neben den konsequenten Alkoholkontrollen ist es wichtig, junge Autofahrer eindringlich über die Gefahren von Alkohol am Steuer aufzuklären“, meinte der Innenminister. Das Team der „DON`T DRINK AND DRIVE - Party Patrol“ wird im Februar und März 2009 in Nordrhein-Westfalen verschiedene Großdiskotheken besuchen und junge Autofahrer motivieren, nüchtern zu bleiben. Deshalb werden sie an diesem Abend mit Gutscheinen für alkoholfreie Getränke oder andere Vergünstigungen belohnt. Mit einem einfachen, aber anschaulichen Reaktionsspiel können die Gäste hautnah erfahren, wie der Konsum alkoholhaltiger Getränke die Reaktionszeit verlängert. Noch eindringlicher vermittelt ein Promille-Fahrsimulator den Einfluss von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit. Im Fahrsimulator können die Gäste gefahrlos die Erfahrung machen, wie sich unter Alkoholeinfluss die Sehleistung vermindert, wie Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden und sich die Reaktion verschlechtert. „Die jungen Fahrer werden motiviert, nüchtern zu bleiben und Verantwortung für sich und ihre Mitfahrer zu übernehmen“, sagte Wolf. 

Die nordrhein-westfälische Polizei geht konsequent gegen die Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle vor: Geschwindigkeit, nicht Angurten und Fahren unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Deshalb führt die Polizei auch Alkoholkontrollen in der Nähe der von der „Party Patrol“ besuchten Diskotheken durch. „Wir wollen die Straßen sicherer machen. Damit erhöht die Polizei das Entdeckungsrisiko für junge Autofahrer, die sich  alkoholisiert ans Lenkrad setzen“, betonte der Minister.

Die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ besteht seit 1993 und wird von den Spitzenverbänden der Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen getragen. Innenminister Wolf, der in Nordrhein-Westfalen die Schirmherrschaft übernommen hat: „Es ist richtig und wichtig, dass öffentliche und private Organisationen zusammenarbeiten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.“

Einsatz-Diskotheken der Party Patrol:

6. Februar: Ton-Fabrik in Euskirchen; 7. Februar:  Nachtschicht in Köln; 13. Februar: Kesselhaus im Oberbergischen Kreis;
14. Februar: Sonic Club in Herford; 27. Februar: Aura in Ibbenbüren;
28. Februar: Go!Parc in Münster; 7. März: Funpark in Hagen.

 

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