Minister Wolf: Gemeinsam für Demokratie und Toleranz

21. Juni 2010

Betriebe gegen Extremismus – für Demokratie / Minister Dr. Ingo Wolf: Gemeinsam für Demokratie und Toleranz – Auftaktveranstaltung

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Betrieben und Wirtschafts­organisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen informierten sich bei der Auftaktveranstaltung „Betriebe gegen Extremismus - für Demokratie“ im Innenministerium über Strategien und Inhalte extremistischer Gruppen.

Das Innenministerium teilt mit:

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Betrieben und Wirtschafts­organisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen informierten sich bei der Auftaktveranstaltung „Betriebe gegen Extremismus - für Demokratie“ heute (21. Juni 2010) im Düsseldorfer Innenministerium  über Strategien und Inhalte extremistischer Gruppen. „Extremisten machen auch vor den Toren von Unternehmen nicht Halt“, warnte Innenminister Dr. Ingo Wolf anlässlich der Veranstaltung. Mit subtilen Werbestrategien ver­suche beispielsweise die rechtsextremistische Szene auch junge Menschen in der Berufsausbildung für ihre fremdenfeindlichen und rassistischen Ideologien zu ködern. Gerade gesellschaftliche Fragen wie Berufsperspektiven und Globalisierung würden häufig mit szene­typischen Botschaften wie „Arbeit zuerst für Deutsche“ verknüpft.

Auch islamistische Gruppen versuchen über Missionierungsarbeit Jugendliche zu indoktrinieren und zu radikalisieren“, erläutere Wolf. Auf Vortragsveranstaltungen und in mehrtägigen Seminaren vermitteln Prediger zunehmend einen fundamentalistischen Islam, der keinerlei Raum für demokratische Grundwerte lässt. So gibt es danach weder Meinungs- und Religionsfreiheit noch wird die Gleichberechtigung von Frau und Mann gewährleistet. „Ein solches fundamentalistisches Islam­verständnis kann auch der Nährboden für extremistische Gewalt sein“, betonte der Innenminister. Insbesondere Jugendliche, die nach Orien­tierung suchen, sind dafür anfällig. „Umso wichtiger ist es, dass die politisch Verantwortlichen, die Zivilgesellschaft  und die Betriebe ge­meinsam das demokratische Bewusstsein stärken. Nur so sind die Jugendlichen vor extremistischen Einflüssen geschützt“, sagte Wolf.

Die heutige Veranstaltung ist die gemeinsame Idee des Innenminis­teriums, des Wirtschaftsministeriums, des Arbeitsministeriums, des West-deutschen Handwerkskammertages und der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. Sie bildete den Auftakt für eine Reihe von weiteren Veranstaltungen, die in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern folgen sollen. Ziel ist es, Multiplikatoren der beruflichen Bildung über Strategien und Inhalt extremistischer Gruppen aufzuklären und damit zur Sensibilisierung von Auszubildenden beizutragen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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