7,5 Millionen Euro für 50.000 Schüler an 1.200 Schulen

7. April 2009

Berufsorientierung mit „Zukunft fördern“: 7,5 Millionen Euro für 50.000 Schüler an 1.200 Schulen

Im zweiten Jahr des Projekts „Zukunft fördern“ führen Haupt-, Gesamt-, Real- und Förderschulen sowie Gymnasien in Nordrhein-Westfalen rund 1.500 Projekte zur Berufsorientierung durch. Bis zu 50.000 Jugendliche werden mit den verschiedenen Förderangeboten ihre Stärken ausloten und erproben, welche Berufe ihnen Spaß machen könnten.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Im zweiten Jahr des Projekts „Zukunft fördern“ führen Haupt-, Gesamt-, Real- und Förderschulen sowie Gymnasien in Nordrhein-Westfalen rund 1.500 Projekte zur Berufsorientierung durch. Bis zu 50.000 Jugendliche werden mit den verschiedenen Förderangeboten ihre Stärken ausloten und erproben, welche Berufe ihnen Spaß machen könnten.

Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sagte anlässlich des Auftakts der zweiten Runde von „Zukunft fördern“: „Berufsorientierung ist ein entscheidender Wegweiser, um sich im Dschungel der zahlreichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zurechtzufinden. Wir möchten Jugendlichen den Weg bereiten, die Entscheidung für einen passenden Beruf zu treffen. Dazu bieten wir ihnen mit ‚Zukunft fördern’ die Möglichkeit, auszuloten, worin sie gut sind und was ihnen Spaß macht. So investieren wir frühzeitig in die richtige Ent­scheidung und vermeiden, dass die Jugendlichen ihre Ausbildung abbrechen.“

Schulministerin Barbara Sommer sieht die Initiative als wichtigen Teil des Konzeptes der Individuellen Förderung an den weiterführenden nordrhein-westfälischen Schulen: „Mit ‚Zukunft fördern’ können Jungen und Mädchen ihre individuellen Talente und Fähigkeiten stärken und sie mit den Perspektiven und Chancen des Arbeitsmarkts abgleichen. Im Jahr 2009 nehmen erneut rund drei Viertel aller nordrhein-westfälischen Haupt- und Gesamtschulen an der Initiative teil. Darüber freue ich mich sehr, denn es zeigt, dass wir mit unseren Angeboten die Bedürfnisse dieser Schulformen treffen und den Schülerinnen und Schülern eine konkrete Unterstützung in einer wichtigen Lebensfrage bieten.“

Ausgesprochen hoch ist auch die Teilnahme der Förderschulen: 50 Pro­zent aller nordrhein-westfälischen Schulen dieser Schulform setzen 2009 ein Modul von „Zukunft fördern“ um.

Die Schulen konnten aus 10 verschiedenen Modulen zur Berufsorientierung für unterschiedliche Zielgruppen auswählen:

1. Berufsorientierungsbüro - Berufsorientierung einen Raum geben!

2. Berufsorientierungscamp - Orientierung schaffen!

3. Kompetenzfeststellungsverfahren - Kompetenzen individuell fördern!

4. Berufsorientierung an Förderschulen - Mit Handicaps einen Weg in den Beruf finden!

5. Förderkurse - Berufsorientierung über Sprache fördern!

6. Schülerfirmen - Selbstständigkeit erproben!

7. Auslandspraktikum - Horizonte erweitern!

8. Duales Orientierungspraktikum - Studienorientierung schaffen!

9. Theaterpädagogisches Berufswahltraining - Auftritt: Beruf!

10. Sozialpraktikum - Sozialkompetent in den Beruf!

Roland Berger, Vorstand der Stiftung Partner für Schule NRW, die die Initiative durchführt, fühlt sich durch die hohen Bewerberzahlen bestätigt: „85 Prozent aller ‚Zukunft fördern’-Projektschulen der ersten Runde haben sich für die zweite Förderrunde 2009 erneut beworben. Dies zeigt die Qualität unseres Konzeptes und deutet darauf hin, welchen Stellenwert die Berufsorientierung von Jugendlichen für nordrhein-westfälische Lehrerinnen und Lehrer heute innehat. Ich bin mir sicher, dass wir den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durch die praxisnahen Module auch 2009 ungefilterte und spannende Einblicke in die Berufswelt ver­mitteln können.“

„Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ ist eine Initiative der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Ar­beit, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbil­dung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW. Die Regionaldirektion stellt für das Jahr 2009 den nordrhein-westfälischen Schulen im zweiten Jahr wieder Fördermittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro bereit.

Hintergrund von „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ ist eine Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung des Schulministeriums mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2007, mit der ein präventiver Ansatz zur Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildungsabbrüchen auf den Weg gebracht wurde.

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