Schulministerium wirbt für „Girls-Day“ und „Boys-Day“

5. April 2011

Berufsorientierung für Mädchen und Jungen: Schulministerium wirbt für „Girls-Day“ und „Boys-Day“

Am 14. April ist wieder „Zukunftstag“: Diesmal haben nicht nur Mädchen ihren „Girls-Day“, sondern erstmals gibt es auch für Jungen den „Boys-Day“. „Für die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ist die bundesweite Initiative zur Berufsorientierung eine gute Möglichkeit, in die Berufswelt hinein zu schnuppern und heraus zu finden, welche inte­ressanten Ausbildungen und Studienfächer es gibt“, erklärte Schulmi­nisterin Sylvia Löhrmann.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Am 14. April ist wieder „Zukunftstag“: Diesmal haben nicht nur Mädchen ihren „Girls-Day“, sondern erstmals gibt es auch für Jungen den „Boys-Day“. „Für die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ist die bundesweite Initiative zur Berufsorientierung eine gute Möglichkeit, in die Berufswelt hinein zu schnuppern und heraus zu finden, welche inte­ressanten Ausbildungen und Studienfächer es gibt“, erklärte Schulmi­nisterin Sylvia Löhrmann heute in Düsseldorf. Viele der mehr als 350 Ausbildungsberufe seien nicht bekannt und würden deshalb gar nicht in Betracht gezogen. Auch beschränkten sich Mädchen wie Jungen noch immer stark auf traditionell frauen- bzw. männerdominierte Berufe. Mi­nisterin Löhrmann appellierte an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern, sich stärker über un­typische Bereiche zu informieren. Die individuellen Begabungen und Interessen sollten dabei wegweisend sein und weniger das, was übliche Erwartungen an eine „typisch weibliche“ und „typisch männliche“ Rolle sind.

Ministerin Löhrman: „Wir möchten, dass das Interesse von Schülerinnen an technisch-naturwissenschaftlichen Berufen entdeckt und gefördert wird. Ein wichtiges Ziel ist dabei auch, die noch immer bestehende Loh­nungleichheit zwischen Frauen und Männern zu reduzieren. Berufe in diesen Bereichen bieten guten Aufstiegschancen und gelten als ein­kommenssicher.“ Aber auch Jungen sollten sich in andere, eher pflege­risch und pädagogisch geprägte Tätigkeitsfelder trauen, für die sie mög­licherweise ein unentdecktes Talent haben. „Wir brauchen männliche Fachkräfte und vor allem auch männliche Vorbilder in Kindergärten und in Grundschulen, aber auch in der Kranken- und Altenpflege.“

Nach mehr als zehn Jahren ist der Girls-Day eine feste Größe in der Berufsorientierung. Unternehmen, die sich an diesem Aktionstag beteili­gen, schließen inzwischen vermehrt Ausbildungsverträge mit jungen Frauen ab. Auch der Boys-Day soll ähnliche Effekte zur Erweiterung des Berufswahlspektrums junger Männer leisten. Informationen und Materialien zum Aktionstag gibt es im Internet: www.girls-day.de und www.boys-day.de .

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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