Inklusive Schulen

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
1. Juli 2015

Bertelsmann-Studie „Wie Eltern Inklusion sehen“

Ministerin Löhrmann: Gute Noten für inklusive Schulen sind Rückenwind für gemeinsames Lernen

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat Infratest dimap Eltern nach ihren konkreten Erfahrungen mit Inklusion befragt. Zu den Ergebnissen der Untersuchung erklärt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die Studie ist Ermutigung und Rückenwind für die Inklusion.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat Infratest dimap Eltern nach ihren konkreten Erfahrungen mit Inklusion befragt. Zu den Ergebnissen der Untersuchung erklärt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die Studie ist Ermutigung und Rückenwind für die Inklusion. Die Ergebnisse zeigen, dass die konkrete Erfahrung Vertrauen schafft. Wer Inklusion im konkreten Schulalltag erlebt, geht gelassener damit um und bewertet die Arbeit der Schulen in allen Bereichen positiver. An inklusiv arbeitenden Schulen wird die individuelle Förderung besonders positiv bewertet. Erfreulich ist, dass dies für alle Eltern gilt, unabhängig davon, ob ihr Kind einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung hat oder nicht. Nachdrücklich unterstützen möchte ich das Lob der Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer: Ihnen wird mit der Studie unter anderem hohe Kompetenz und großes Engagement bescheinigt. Dies erlebe ich auch bei meinen Schulbesuchen vor Ort.“
 
In Nordrhein-Westfalen besucht mittlerweile jedes dritte Kind mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung eine allgemeine Schule. Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 gilt der Rechtsanspruch auf den Besuch einer allgemeinen Schule. Ministerin Löhrmann: „Wir gehen bei der Umsetzung der Inklusion in NRW schrittweise vor. Der Anstieg des gemeinsamen Lernens vollzieht sich in maßwollen Schritten, und das Tempo folgt dem Elternwillen. Diese Weg werden wir weiter fortsetzen und die Schulen begleiten und unterstützen.“
 
Die Landesregierung investiert bis 2017 für die Umsetzung der Inklusion rund eine Milliarde Euro. Darin enthalten sind 3.200 zusätzliche Lehrerstellen, 2.300 neue Studienplätze für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung sowie bis zu 2.500 Ausbildungsplätze in einer berufsbegleitenden Qualifizierung zum Erwerb der Lehramtsbefähigung für sonderpädagogische Förderung; außerdem 100 Millionen Euro für die Fort-, Aus- und Weiterbildung. Im Schuljahr 2013/14 und im ersten Halbjahr 2014/15 haben sich etwa 30 Prozent aller Fortbildungsveranstaltungen, die von den Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung durchgeführt wurden, mit dem Thema Inklusion beschäftigt. An der Fortbildung „Schulen auf dem Weg zur Inklusion“ haben in diesem Zeitraum über 28.000 Lehrkräfte teilgenommen. Seit März 2015 steht dieses Programm allen allgemeinbildenden Schulen in NRW zu Verfügung.
 
„Wir wissen: Gute Fortbildung ist das A und O der gelingenden Umsetzung der Inklusion. Deshalb werden wir eine gezielte Auswertung unserer Fortbildungsmaßnahmen vornehmen, um sie gegebenenfalls noch genauer auf den Bedarf der Lehrkräfte abzustimmen“, so Ministerin Löhrmann abschließend.
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.bertelsmann-stiftung.de
 

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