Bertelsmann-Studie arbeitet mit alten Zahlen

19. Januar 2010

Bertelsmann-Studie arbeitet mit alten Zahlen

Zur Studie der Bertelsmann Stiftung „Die Bundesländer im Standort­wettbewerb 2010“ erklärt Schulministerin Barbara Sommer: „Diese Stu­die basiert auf alten Zahlen. Aktuelle Entwicklungen werden nicht be­rücksichtigt.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zur Studie der Bertelsmann Stiftung „Die Bundesländer im Standort­wettbewerb 2010“ erklärt Schulministerin Barbara Sommer: „Diese Stu­die basiert auf alten Zahlen. Aktuelle Entwicklungen werden nicht be­rücksichtigt.“

Die der Bertelsmann-Studie zugrunde liegenden Zahlen stammen aus dem Jahr 2007. Zu diesem Zeitpunkt war der Aufwuchs der Stundenta­feln in allen Schulformen der Sekundarstufe I (plus  Stunden) und im Gymnasium aufgrund der Schulzeitverkürzung erst teilweise umgesetzt. Der Ausbau in der Stundentafel der Grundschule (Englisch ab Klasse 1, beginnend ab dem Schuljahr 2008/2009) konnte noch gar nicht berück­sichtigt werden. Auch die Stundentafelausweitung in der gymnasialen Oberstufe (plus 12 Stunden), die im nächsten Schuljahr beginnt, ist ebenfalls noch nicht berücksichtigt.

Demgegenüber war 2007 in den anderen Bundesländern dieser Auf­wuchs bereits zu höheren Anteilen umgesetzt, weil dort die Schulzeit­verkürzung mit dem höheren Stundenvolumen zu einem deutlich frühe­ren Zeitpunkt eingeleitet wurde.

Da die rechnerischen Unterschiede bei den für 2007 festgestellten Re­chenwerten zwischen den westlichen Flächenländern gering sind (NRW: 1,32; Schleswig-Holstein:1,33; Bayern:1,35; Niedersachsen:1,37), ist zu erwarten, dass Nordrhein-Westfalen sich im Ländervergleich verbessern wird.

Ministerin Sommer: „Schwarz-Gelb gibt deutlich mehr Geld für Bildung aus als die rot-grüne Vorgängerregierung: Wir haben über 8.000 zusätz­liche Lehrerstellen und mehr als 3.000 Stellen für Lehramtsanwärter ge­schaffen. Kein anderes Bundesland hat in den letzten Jahren so viele neue Stellen eingerichtet. So konnte der Unterrichtsausfall seit 2005 halbiert werden. Bildung ist der größte Posten in unserem Haushalt. Nordrhein-Westfalen spart nicht bei der Bildung, sondern investiert seit 2005 mehr als zwei Milliarden Euro zusätzlich allein in den Schulbe­reich. Diese gewaltige Kraftanstrengung bestätigt auch der Bildungsfi­nanzbereicht 2009. Das Land Nordrhein-Westfalen hat laut Bildungsfi­nanzbericht 2009 im Vergleich der Bundesländer den höchsten Anteil für Bildung am Gesamthaushalt (40,5 Prozent). Das zeigt: Bildung hat für diese Landesregierung oberste Priorität.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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