BERICHT AUS BONN - Deutschlandfest: Drei goldene Oktobertage für Bonn

3. Oktober 2011

BERICHT AUS BONN - Deutschlandfest: Drei goldene Oktobertage für Bonn

"Das waren drei goldene Oktobertage für Bonn". Mit diesen Worten zog Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch am Montagnachmittag eine vorläufige Bilanz des Deutschlandfestes. Vom 1. bis 3. Oktober 2011 war Bonn Schauplatz des Nordrhein-Westfalen-Tages und der zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit.

Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bonn teilen mit:

"Das waren drei goldene Oktobertage für Bonn." Mit diesen Worten zog Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch am Montagnachmittag eine vorläufige Bilanz des Deutschlandfestes. Vom 1. bis 3. Oktober 2011 war Bonn Schauplatz des Nordrhein-Westfalen-Tages und der zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die zurzeit Bundesratspräsidentin ist, ergänzte: "Ich war besonders beeindruckt von der Offenheit, Freundlichkeit, Fröhlichkeit der Besucherinnen und Besucher. Sie alle haben das tolle Fest gelobt. Das habe ich bei meinen vielen Begegnungen mit Menschen aus Bonn, aus Nordrhein-Westfalen und aus ganz Deutschland auch so empfunden: Bonn ist ein hervorragender Gastgeber gewesen. Mein Dank gilt auch der Polizei, den Helfern und den vielen Ehrenamtlichen, ohne die diese großartige Organisation nicht möglich gewesen wäre."

"Ein phantastisches Programm, umsichtige Organisation, fröhliche, entspannte Zuschauer und dieses wundervolle Wetter - schöner konnte es nicht kommen", begeisterte sich der Bonner Oberbürgermeister. An den ersten beiden Tagen kamen etwa eine halbe Million Besucher, und auch am 3. Oktober erwarten die Veranstalter 200.000 bis 300.000 Gäste. "Das wäre ein grandioser Erfolg für Bonn, für das Land, für ganz Deutschland.

Ganz Deutschland war drei Tage lang zu Gast in Bonn. Das sei ein einmaliges Ereignis, das seinen Platz in der Geschichte der Stadt Bonn haben wird, so Nimptsch. Die Ministerpräsidentin hatte die besondere Rolle Bonns für die Bundesrepublik Deutschland betont: Bonn als Wiege des Grundgesetzes, Bonn als der Ort, in dem sich die erfolgreichste Demokratie auf deutschem Boden entwickelte.

Nimptsch dankte allen, die dieses Fest ermöglicht haben: Zuerst dem Land NRW und seiner Ministerpräsidentin: "Die Landesregierung hat dieses Fest nach Bonn vergeben und uns damit die einmalige Chance gegeben, Bonn von seinen schönsten Seiten zu zeigen." Dank galt auch der Bundesregierung, dem Bundestag und dem Bundesrat, den Bundesländern, den Bundesbehörden, den Landesministerien NRW, den Hilfs- und Ehrenamtsorganisationen, der Bundeswehr, der Wissenschaft, den Kirchen, den zahllosen großen und kleinen Institutionen, der UNO, den nordrhein-westfälischen Ferienregionen und vielen anderen mehr. Kraft und Nimptsch. "Wir danken ganz besonders dem Bundespräsidenten, dass er den Park der Villa Hammerschmidt für das Kinder- und Familienfest geöffnet hat."

Der Oberbürgermeister würdigte erneut das Engagement der Sponsoren, ohne deren finanzielles Engagement es nicht gegangen wäre; außerdem hätten sie das Fest mit großen Präsentationen bereichert.

Für den Ausklang des Deutschlandfestes lud Jürgen Nimptsch die Bonnerinnen und Bonner und alle Gäste ein, auf dem Münsterplatz die Europahymne anzustimmen: "Ein krönender Abschluss, auf den ich mich ganz besonders freue."

Der Tag der Deutschen Einheit hatte mit der Eintragung der Staatsspitze in das Goldene Buch der Stadt begonnen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirchen waren Bundespräsident Christian Wulff, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, zu Fuß durch den Hofgarten zum Alten Zoll spaziert, von wo aus ein Schiff sie zum World Conference Center Bonn brachte. Beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit hielt Voßkuhle die Festrede.

Am Nachmittag übernahm der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer symbolisch die Präsidentschaft des Bundesrates von Hannelore Kraft, der derzeitigen Vorsitzenden der Länderkammer. Nächster Schauplatz der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit ist München. Der Bonner Bürgermeister Horst Naaß gab die NRW-Flagge zurück an die stellvertretende Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, Sylvia Löhrmann, die die Fahne an den Bürgermeister der Stadt Detmold, Rainer Heller, und den Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel, weitergab. Die Stadt Detmold und der Kreis Lippe richten als nächste den NRW-Tag aus.

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