Bergisches Städtedreieck: Kooperations­projekte erhalten Förderung

22. April 2010

Bergisches Städtedreieck optimal auf Wettbewerbe vorbereitet – Kooperations­projekte erhalten Förderung von mehr als einer Million Euro

"Das Bergische Städtedreieck hat sich optimal auf die Wettbewerbs­verfahren der Landesregierung vorbereitet", sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei der Übergabe der Förderbescheide zu den Projekten „InnoIntegral“ und „Cut and Tools“ in Solingen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

„Das Bergische Städtedreieck hat sich optimal auf die Wettbewerbs­verfahren der Landesregierung vorbereitet. Bisher konnten sich bereits 20 Beiträge aus der Region in den verschiedenen Wettbewerben durch­setzen. Schon jetzt sind über sieben Millionen Euro für Projekte aus dem Bergischen Städtedreieck bewilligt worden. Das zeigt, hier in der Region sind im Zusammenwirken von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung Initiativen mit landesweiter Bedeutung entstanden.“ Das erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (22. April 2010) bei der Übergabe der Förderbescheide zu den Projekten „InnoIntegral“ und „Cut and Tools“ in Solingen.

Mit mehr als einer Million Euro unterstützt die Landesregierung die Entwicklung neuer Produkte und das Standortmarketing im Bereich der Werkzeug- und Schneidewarenindustrie des Bergischen Landes. Die Projekte im Einzelnen:

  • Mit dem Leitprojekt „Cut and Tools“ wollen die „Remscheider Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe“ (FGW) und die Wirtschaftsförderung Solingen gemeinsam die Entwicklung und Vermarktung moderner, zukunftsträchtiger Produkte der Schneid­waren- und Werkzeugindustrie im Bergischen Städtedreieck voran­treiben. Dazu erhält die FGW eine Förderung in Höhe von rd. 195.000 Euro (Gesamtkosten 390.000 Euro), mit denen ein Labor für intelligente Werkzeuge eingerichtet werden soll. Dort können dann gemeinsam mit der ortsansässigen Industrie klassische Werkzeug- und Schneidewarenerzeugnisse zu neuartigen Produkten weiter­entwickelt werden.
  • Die Wirtschaftsförderung Solingen übernimmt mit einer Förderung von rund 185.000 Euro (Gesamtausgaben 370.000 Euro) will mit dem „Netzwerkmanagement Metall“ die Wertschöpfung und Wett­bewerbsfähigkeit der mehr als 1000 Unternehmen dieser Branche im Bergischen Städtedreieck, eine der ältesten Industriecluster Deutschlands, erhöhen. Dort sind zur Zeit rund 20.000 Menschen beschäftigt.
  • Ziel des Leitprojekts „InnoIntegral“ ist es, die integrale Produkt­entwicklung unter anderem durch eine stärkere Berücksichtigung von Design und Ergonomieaspekten voranzutreiben. Damit soll in konsumorientierten Industriesektoren (Haushalts-, Schneidwaren, Gebrauchswerkzeuge) die Effizienz und Effektivität von Erneuerungs­prozessen verbessert werden. Dazu erhält das Bergische Institut für Produktentwicklung und Innovationsmanagement in Solingen rund 500.000 Euro (Gesamtkosten 750.000 Euro), um gemeinsam mit 12 Unternehmen exemplarische Produktentwicklung als Best practice Beispiele für andere Betriebe voranzutreiben.
  • Die Bergische Universität Wuppertal wird mit 171.000 Euro (Gesamt­ausgaben 393.000 Euro) gefördert. Damit wird das Labor für integrale Produktentwicklung in den Räumlichkeiten des o. g. Bergischen Instituts als dauerhaftes Forschungsangebot für die Wirtschaft finanziert.

„Durch diese optimal aufeinander abgestimmten Projekte können die Unternehmen der Region ihre vorhandenen Stärken weiter ausbauen und ihre schon jetzt glänzende internationale Wettbewerbsfähigkeit noch weiter verbessern. Damit unterstützen wir vor allem kleine und mittlere Betriebe, denen aufgrund ihrer Größe oft genug eigene Forschungskapazitäten fehlen“, so noch einmal die Wirtschafts­ministerin.

Bei ihrem Besuch in Solingen kündigte die Ministerin darüber hinaus an, dass in wenigen Tagen der Förderbescheid für das regionale Ent­wicklungskonzept ausgestellt wird. Damit erhält die Bergische Entwick­lungsagentur einen Beitrag in Höhe von 600.000 Euro zur Förderung eines Regionalbudgets, mit dem das genannte Konzept umgesetzt werden kann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837-2417.

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