Beim Weihnachtseinkauf von Computerspielen auf Altersfreigaben achten

16. Dezember 2011

Beim Weihnachtseinkauf von Computerspielen auf Altersfreigaben achten

Jugendministerin Ute Schäfer hat heute an Eltern und Großeltern appelliert, beim weihnachtlichen Geschenkkauf besonders bei Computerspielen auf Altersfreigaben zu achten. "Nicht alle Computerspiele, die Kinder oder Enkelkinder ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben, sind auch wirklich für sie geeignet. Wenn sich Eltern nicht sicher sind, ob das gewünschte Spiel für ihr Kind auch freigegeben ist, sollten sie sich vor dem Kauf informieren", erklärte Jugendministerin Ute Schäfer.

Düsseldorf, 16. 12. 2011. Jugendministerin Ute Schäfer hat heute an Eltern und Großeltern appelliert, beim weihnachtlichen Geschenkkauf besonders bei Computerspielen auf Altersfreigaben zu achten. "Nicht alle Computerspiele, die Kinder oder Enkelkinder ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben, sind auch wirklich für sie geeignet. Wenn sich Eltern nicht sicher sind, ob das gewünschte Spiel für ihr Kind auch freigegeben ist, sollten sie sich vor dem Kauf informieren", erklärte Jugendministerin Ute Schäfer. "Das Wichtigste ist: Beachten Sie die entsprechenden Alterskennzeichen."

Die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) sind unten links auf der Vorderseite der Verpackung und auf dem Datenträger deutlich erkennbar angebracht. Sind die Kinder jünger als auf dem Spiel angegeben, ist es nicht für sie geeignet und kann sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Schäfer appelliert daher auch an den Einzelhandel: "Gerade im Weihnachts- und Nachweihnachtsgeschäft sollte besonders darauf geachtet werden, dass Spiele nur entsprechend der Altersfreigaben abgegeben werden."

Eltern sollten nach Möglichkeit auch wissen, ob das Spiel, das sich ihr Kind wünscht, pädagogisch sinnvoll ist. Eine Möglichkeit, sich darüber zu informieren, biete beispielsweise der Online-Spieleratgeber (www.spieleratgeber-nrw.de). Er liefere Eltern und Pädagogen wertvolle Informationen. Dazu gehörten auch die pädagogische Eignung sowie Anregungen für Diskussionen in der Schule und zu Hause. Foren und Chats böten zudem die Möglichkeit, Fragen an Experten zu stellen. "Ich empfehle den Eltern diese Informationen und Ratgeber im Interesse ihrer Kinder zu nutzen", so Schäfer.

Die Alterskennzeichnung von Computerspielen ist eine Aufgabe der Jugendministerien der Länder. Diese haben sich darauf verständigt, dass das zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Alterskennzeichnung federführend für alle Länderministerien übernimmt. Mitarbeiter des Landes Nordrhein-Westfalen wirken deshalb als Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden (OLJB) unmittelbar an jedem USK-Prüfverfahren mit. Bei der Prüfung der Spiele handelt es sich um ein bundesweit einheitliches, gemeinsames Prüfverfahren, an dem die OLJB sowie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - USK (www.usk.de) - beteiligt sind.

Im Jahr 2011 wurden bisher bei der USK insgesamt über 2500 Prüfverfahren durchgeführt. Dabei wurden alle Computerspiele mit einem USK-Kennzeichen eingehend unter dem Gesichtspunkt des gesetzlichen Jugendschutzes überprüft. Die Alterskennzeichen geben jedoch keinen Hinweis darauf, wie ein Spiel pädagogisch zu bewerten ist.

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