Eltern und Lehrkräfte fast immer einig über geeignete weiterführende Schule

8. Mai 2009

Bei fast allen Kindern sind sich Eltern und Lehrkräfte über die geeignete weiterführende Schule einig

Bei fast allen Grundschulkindern in Nordrhein-Westfalen sind sich Eltern und Lehrkräfte einig, welche weiterführende Schule für das Kind geeignet ist – Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Dies bestätigen die Ergebnisse des diesjährigen Prognoseunterrichts.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Bei fast allen Grundschulkindern in Nordrhein-Westfalen sind sich Eltern und Lehrkräfte einig, welche weiterführende Schule für das Kind geeig­net ist – Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Dies bestätigen die Ergebnisse des diesjährigen Prognoseunterrichts. In ihm überprüfen Experten auf Wunsch der Eltern die Empfehlungen der Grundschulen.

Von 176.000 Viertklässlerinnen und Viertklässlern im Land wurden 2.279 zum Prognoseunterricht angemeldet. Das sind 1,3 Prozent des Jahrgangs, was genau dem Wert von 2008 entspricht. Mit dem dreitägigen Unterricht überprüften die Schulämter vom 30. März bis zum 1. April die im Halbjahreszeugnis der vierten Klasse ausgesprochenen Schulempfehlungen. Lehrkräfte von Grundschulen und weiterführenden Schulen unterrichteten die teilnehmenden Kinder in Deutsch, Mathe­matik und Sachunterricht. Bei rund zwei Dritteln der Kinder im Prognoseunterricht (65,0 Prozent) bestätigten die Experten die vorherige Empfehlung der Grundschule. Das andere Drittel der Kinder im Prognoseunterricht (35,0 Prozent) erreichte nachträglich eine höhere Empfehlung: 21,3 Prozent für die Realschule und 13,7 Prozent für das Gymnasium. Insgesamt erhielten damit 99 Prozent der Viertklässler­innen und Viertklässler im Land eine Empfehlung für die weiterführende Schule, die dem Wunsch der Eltern gerecht wird.

Die Zahlen gleichen stark den Werten des Vorjahres, als der Prognose­unterricht bei 63,5 Prozent der Kinder die Empfehlung der Grundschule bestätigte. 2008 wurden 36,0 Prozent der Kinder neu eingestuft, davon 21,8 Prozent für die Realschule und 14,7 Prozent für das Gymnasium.

Schulministerin Barbara Sommer: „Alle Kinder, die auch im Prognose­unterricht keine andere Schulempfehlung erreichen konnten, haben trotzdem noch alle Chancen auf einen späteren Wechsel. Unser neues Schulgesetz sieht vor, dass während der Klassen 5 bis 7 jedes halbe Jahr überprüft wird, ob das Kind sich inzwischen für eine andere Schul­form eignet. Aber auch wenn das Kind auf der Schule bleibt, ist über Anschlussmöglichkeiten wie in Berufskollegs oder der gymnasialen Oberstufe sichergestellt, dass leistungsstarken Kindern alle Abschlüsse offen stehen.“

Die Grundschulen sprechen drei Arten der Empfehlung aus, ob ein Kind eine weiterführende Schule besuchen kann. Ein Kind kann für eine Schulform uneingeschränkt geeignet sein, mit Einschränkung geeignet oder ungeeignet. Ist das Kind geeignet, können die Eltern es für die Schulform anmelden. Ist es mit Einschränkung geeignet, können die Eltern es ebenfalls anmelden, sofern sie mit der weiterführenden Schule ein Beratungsgespräch über die besonderen Förderbereiche des Kindes geführt haben. Ist das Kind ungeeignet, müssen die Eltern es zum Prognoseunterricht anmelden, wenn sie eine Empfehlung für die ge­wünschte Schulform erreichen wollen. Erreichen sie keine, gilt die Empfehlung der Grundschule.

Mehr zu Prognoseunterricht finden Sie unter http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Eltern/Grundschule/FAQ_Prognoseunterricht/index.html.

 

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