Denkmalpflege 2010: Kreative Nutzungen im historischen Bestand

20. November 2010

Bauminister übergibt Rheinischen Preis für Denkmalpflege 2010: „Kreative Nutzungen im historischen Bestand“

Bauminister Harry K. Voigtsberger überreicht am kommenden Sonntag in Remscheid den mit 7.000 Euro dotierten Rheinischen Preis für Denkmalpflege 2010. Preisträger sind Sophie und Christof Welke für die Sanierung und Umnutzung der historischen Feilenschmiede Felten in der Hofschaft Baisiepen in Remscheid.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Bauminister Harry K. Voigtsberger überreicht am kommenden Sonntag (21. November 2010) in Remscheid den mit 7.000 Euro dotierten Rheinischen Preis für Denkmalpflege 2010. Preisträger sind Sophie und Christof Welke für die Sanierung und Umnutzung der historischen Feilenschmiede Felten in der Hofschaft Baisiepen in Remscheid. Sie setzten sich gegen 67 Mitbewerber durch. In der Festveranstaltung im Remscheider Röntgen-Gymnasium erhalten außerdem Tony Cragg für die Sanierung der Villa Waldfrieden in Wuppertal und die Katholische Kirchengemeinde St. Martin in Düren-Derichsweiler für die Umnutzung ihrer kriegszerstörten Kirche eine Anerkennung.

Seit 1994 wird der Preis alle zwei Jahre vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW ausgelobt; in diesem Jahr stellt erstmals das Land das Preisgeld bereit. Die Auszeichnung ist für Eigentümer bestimmt, die ihre Denkmäler in beispielhafter Weise erhalten, nutzen und pflegen. Der Preis soll verdeutlichen, dass die Pflege des kulturellen Erbes vor allem vielen, meist privaten Eigentümern zu verdanken ist.

„Prägnante Beispiele für kreative Nutzungen im historischen Bestand finden sich überall in Nordrhein-Westfalen“, betont Voigtsberger. „Damit haben wir internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangt, weil hier in der Praxis erwiesen wird, dass der Umbau im Bestand, dass Denkmalschutz und Denkmalpflege einen wesentlichen Beitrag zur Verklammerung der Wirtschafts-, Struktur-, Städtebau- und Beschäftigungspolitik liefern können.“

Bei der Sanierung der Feilenschmiede haben Sophie und Christof Welke soweit wie möglich die Originalsubstanz erhalten. Als Denkmalensemble gemeinsam mit dem gegenüber liegenden ehemaligen Wohn- und Kontorhaus spiegelt die Feilenschmiede eine in früheren Zeiten typische Lebens- und Erwerbsform wider. Das in drei Bauphasen errichtete Schmiedegebäude selbst zeugt von der Gründung des Familienbetriebs in der Mitte des 19. Jahrhunderts, von dessen Erweiterung um ein Ofenhaus um 1880 und von der Expansion in den 1920er Jahren.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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