Neue Chancen für lebendige Nachbarschaften in NRW

5. Mai 2011

Baugruppen und Wohngruppenprojekte: Neue Chancen für lebendige Nachbarschaften in NRW. Handbuch will Projekte anregen

In Nordrhein-Westfalen sollen mehr gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte entstehen, die für lebendige Nachbarschaften sorgen. Dieses Ziel stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tagung des Bauministeriums mit der Architektenkammer NRW und dem Städte- und Gemeindebund, dem Städtetag und Kommunalvertretern heute in Düsseldorf.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

In Nordrhein-Westfalen sollen mehr gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte entstehen, die für lebendige Nachbarschaften sorgen. Dieses Ziel stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tagung des Bauministeriums mit der Architektenkammer NRW und dem Städte- und Gemeindebund, dem Städtetag und Kommunalvertretern heute in Düsseldorf. Anhand praktischer Beispiele aus Düsseldorf und Lemgo diskutierten rund 150 Fachleute darüber, wie sich die Bildung von Wohnprojekten anregen lässt.

„Wir brauchen mehr bürgerschaftlich verantwortetes Handeln, um der drohenden Vereinsamung im Alter, der Auflösung traditioneller Familienstrukturen oder der permanenten Gefahr des Abbaus sozialer Netze zu begegnen“, betonte Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky. „Die Kommunen haben es in der Hand, auf den demografischen Wandel zu reagieren und die Angebote für neue Wohnformen auszubauen“, appellierte Horzetzky. Mit einem Handbuch will das Bauministerium die Städte und Gemeinden dabei unterstützen.

„Baugruppen wünschen sich eine individuell zugeschnittene Planung bei günstigen Kosten“, berichtete Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Dies müsse kein Widerspruch sein. „Architekten und Bauherrengruppen haben in NRW in jüngster Zeit eine ganze Reihe anspruchsvoller Wohnprojekte realisiert, die nicht nur eine hohe Wohnqualität bieten, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur städtischen Baukultur und zu einer qualitätvollen Stadtentwicklung leisten.“ Gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte strahlten oft positiv auf ein ganzes Stadtquartier ab.

„Es gibt gute Gründe, gemeinschaftliche Wohnformen durch die Kommunen zu begleiten und zu unterstützen“, erklärte Stefan Raetz, Bürgermeister der Stadt Rheinbach und Vorsitzender des Städtebauausschusses im Städte- und Gemeindebund. Nachbarschaftshilfe entlaste kommunale Haushalte, hochwertige Architektur unterstütze das positive Erscheinungsbild der Stadt. Die Städte und Gemeinden müssten sich gegenwärtig darauf konzentrieren, seniorengerechte Wohnangebote zu schaffen, um dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Wohngruppenprojekte könnten dabei Impulse geben.

Mit ihren zumeist innerstädtischen Lagen und durch die Nutzung erhaltenswerter Bausubstanz hätten sie Vorbildwirkung. Die Publikation „Baugruppen und Wohngruppenprojekte – ein Handbuch für Kommunen“ des Bauministeriums gibt praxisnahe Hinweise, wie Kommunen solche Vorhaben je nach finanziellen und personellen Möglichkeiten unterstützen können.

Das Handbuch kann kostenfrei bestellt werden bei den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss, Am Henselsgraben 3, 41470 Neuss,
Fax 02131/9234-699, E-Mail mwebwv@gwn-neuss.de.
Dabei bitte unbedingt die Bestellnummer W-417 vermerken!

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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