Barrierefrei zum Arzt

7. September 2009

Barrierefrei zum Arzt / Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Gemeinsame Erklärung „Mehr barrierefreie Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen“ ist ein wertvoller Impuls zur Verbesserung der ambulanten medizinischen Versorgung“

„Heute ist ein guter Tag für die Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, dass es nach konstruktiver Zusammenarbeit nun zu einer gemeinsamen Erklärung ‚Mehr barrierefreie Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen’ kommt. Die gemeinsame Erklärung ist ein wichti­ger Schritt und ein gutes Signal für Nordrhein-Westfalen, um in den nächsten Jahren die Zahl der barrierefreien Arztpraxen und Einrichtun­gen der ambulanten medizinischen Versorgung zu erhöhen“, betonte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow aus Anlass der heutigen Unterzeichnung der Erklärung.

Die Behindertenbeauftragte teilt mit:

„Heute ist ein guter Tag für die Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, dass es nach konstruktiver Zusammenarbeit nun zu einer gemeinsamen Erklärung ‚Mehr barrierefreie Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen’ kommt. Die gemeinsame Erklärung ist ein wichti­ger Schritt und ein gutes Signal für Nordrhein-Westfalen, um in den nächsten Jahren die Zahl der barrierefreien Arztpraxen und Einrichtun­gen der ambulanten medizinischen Versorgung zu erhöhen“, betonte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow aus Anlass der heutigen Unterzeichnung der Erklärung (7. September 2009) in der Düsseldorfer Staatskanzlei. „Barrierefrei sind die Einrichtungen dann, wenn sie von Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne be­sondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Barrierefreiheit bedeutet zum Beispiel die stufenlose Erreichbarkeit von Behandlungsräumen und das Vorhanden­sein einer Behindertentoilette. Für sinnesbehinderte Menschen bedeutet sie ein Recht auf barrierefreie Kommunikation und Information und Ori­entierung“.

Auf Angelika Gemkows Initiative unterschrieben die Ärztekammer Nord­rhein, Ärztekammer Westfalen-Lippe, Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Kassenzahn­ärztliche Vereinigung Nordrhein, Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Zahnärztekammer Nordrhein, Zahnärztekammer Westfalen-Lippe und die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V. diese Gemeinsame Erklärung. Dadurch wird ein gemeinsa­mes Verständnis über die gesellschaftliche Bedeutung barrierefreier Arztpraxen und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zum Ausdruck gebracht. Die Unterzeichner stellen fest, dass nicht immer teure Bau- und Umbaumaßnahmen nötig sind, sondern dass auch klei­nere Maßnahmen dazu beitragen können, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderung den Besuch beim Arzt, Zahnarzt oder The­rapeuten zu erleichtern.

„Mit unserer Erklärung wollen wir den Menschen mit Behinderung den gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen und den Angeboten des Gesundheitswesens ermöglichen. Wir stimmen alle darin überein, dass der Abbau von Barrieren ein wichtiges Ziel ist, das jetzt angepackt wer­den muss“, betonte Gemkow, bevor die Unterzeichner ihre Unterschrift unter die Vereinbarung setzten. „Ich habe in den letzten Jahren diesbe­züglich zahlreiche Gespräche und Diskussionen geführt und Aktivitäten auf Landes- und Bundesebene unternommen. Meine Postkarte zu die­sem Thema ‚Barrierefreie Arztpraxen’ ist zigtausendmal angefordert, mein Flyer ‚Barrierefrei zum Arzt’ hunderttausendfach verteilt worden. Es ist eine schöner Erfolg, nun einen weiteren Meilenstein setzen zu können.“

In Nordrhein-Westfalen leben fast 1,7 Millionen Menschen mit einer Be­hinderung von mindestens 50 Prozent, mehr als 1,1 Millionen Menschen mit Behinderung sind über 60 Jahre alt, hinzukommen rund 460 000 pflegebedürftige Menschen. Circa eine Million behinderte und ältere Men­schen in Nordrhein-Westfalen haben Hilfe-, Unterstützungs- und Pflege­bedarf.

Der Text der Gemeinsamen Erklärung steht im Internet unter www.lbb.nrw.de Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211/855-3008, Telefax: 0211/855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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