Bahnflächenentwicklung: Drittes Liegenschaftspaket vereinbart

18. November 2011

Bahnflächenentwicklung: Drittes Liegenschaftspaket vereinbart

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn AG haben das dritte Liegenschaftspaket der gemeinsamen BahnflächenEntwicklungs­Gesellschaft NRW mbH (BEG) aufgelegt. Das Land stellt der BEG damit einen Zuschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mit­tel dienen zur Finanzierung der Aufklärungs- und Entwicklungsarbeit für die Neunutzung nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigter Liegen­schaften.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn AG haben das dritte Liegenschaftspaket der gemeinsamen BahnflächenEntwicklungs­Gesellschaft NRW mbH (BEG) aufgelegt. Das Land stellt der BEG damit einen Zuschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mit­tel dienen zur Finanzierung der Aufklärungs- und Entwicklungsarbeit für die Neunutzung nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigter Liegen­schaften.

„Wir setzen damit die bundesweit beachtete einzigartige Kooperation zur Bahnflächenentwicklung zwischen dem Land NRW und der Deut­schen Bahn fort“, erklärte Wirtschafts- und Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger aus Anlass der Vertragsschließung. Die Landesmittel von 7,6 Millionen Euro sind eine Investition in die Zukunft, von der vor allem die betroffenen Kommunen profitieren werden“, fügte Voigtsberger hinzu. „Die Zusammenarbeit zwischen Bahn und Land funktioniert hier hervorragend. An die Stelle der reinen Vermarktung der Flächen, Stre­cken und Gebäude ist die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit den Kommunen zu Gunsten städtebaulich, verkehrlich und ökologisch sinn­voller Lösungen getreten. Die Kommunen können die Flächen, die sie für ihre Infrastruktur oder Stadtentwicklung benötigen, zu fairen Preisen erwerben“, sagte Voigtsberger.

Gesellschafter der im Jahr 2002 gegründeten BEG sind das Land NRW (50,1 Prozent) und die Deutsche Bahn AG (49,9 Prozent). Mit dem neuen Vertrag erhält die BEG die Verantwortung für die Entwicklung und Vermarktung in weiteren 35 Städten und Gemeinden, darunter Großstädte wie Aachen, Münster und Wuppertal. Das Paket umfasst rund 3,5 Millionen Quadratmeter Fläche und schließt die Suche nach neuen investitionsbereiten Eigentümern für 11 Bahnhöfe ein.

DB-Konzernbevollmächtigter Reiner Latsch begrüßte die Ausweitung durch das neue Paket: „Beim Bahnflächen Pool arbeiten NRW und DB Hand in Hand. Die BEG hat sich für uns bereits in 205 Fällen als hervor­ragende Brücke zu den Kommunen erwiesen. Jetzt weitere 35 Kommu­nen einzubeziehen ist daher der folgerichtige Schritt, ein gemeinsames Erfolgsmodell fortzusetzen.“

Hintergrund:

Zu den Kommunen des neuen BEG-Paketes zählen die Großstädte Aa­chen, Mülheim a.d. Ruhr, Münster, Recklinghausen und Wuppertal so­wie 30 kreisangehörige Kommunen: Bad Oeynhausen, Borgentreich, Burbach, Burscheid, Coesfeld, Dahlem, Dörentrup, Dülmen, Erkelenz, Geseke, Greven, Haltern am See, Herford, Herzebrock-Clarholz, Hövel­hof, Ibbenbüren, Lienen, Minden, Neuenkirchen, Nieheim, Oelde, Ost­bevern, Petershagen, Siegburg, Steinhagen, Troisdorf, Warendorf, Wermelskirchen, Westerkappeln und Wilnsdorf.

Bestandteil des Paketes sind 11 Empfangsgebäude: Dahlem-Schmidt­heim, Dülmen, Goch-Pfalzdorf, Horn-Bad Meinberg, Kleve, Lienen-Kat­tenvenne, Mülheim-Styrum, Pulheim, Schieder Schwalenberg, Troisdorf und Windeck-Au Sieg.

Bei der Umsetzung des neuen Pakets werden zunächst die Flächen- und Nutzungspotenziale gesichtet und eingeschätzt. Anschließend nimmt die BEG die Gespräche mit den kommunal Verantwortlichen auf. Die enge Zusammenarbeit von BEG und der DB Services Immobilien in Köln im gesamten Vertriebsprozess hat sich als Erfolgsfaktor erwiesen.

Mit dem dritten Paket zählen sämtliche, nicht mehr für den laufenden Bahnbetrieb erforderlichen DB-Flächen in 240 Städten und Gemeinden in NRW zu dem Kooperationsmodell. In 151 Kommunen sind bereits Komplettverkäufe erreicht. Über 300 Einzelprojekte wurden mit Einzel­handels-, Gewerbe- oder Wohnnutzungen entwickelt. Bislang wurden 76 Empfangsgebäude im Sinne kommunaler Gesamtkonzepte veräußert, 40 davon sind bereits vollständig saniert. Die überwiegende Zahl beher­bergt heute wieder fahrgastnahe Nutzungsangebote. Hinzu kommen etwa 300 Kilometer stillgelegte Bahnstrecken.

Weitere Informationen: www.beg.nrw.de/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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