Auszeichnung für großes Engagement im Dienst der Gemeinschaft

7. Februar 2009

Auszeichnung für großes Engagement im Dienst der Gemeinschaft

„Sport baut Brücken zu anderen Kulturen und festigt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, betonte Nordrhein-Westfalens Innen- und Sportminister Ingo Wolf heute in Dortmund. In Vertretung des Ministerpräsidenten verlieh Wolf die Sportplakette des Landes an fünf Frauen und zwölf Männer, die über Jahrzehnte ihr Engagement im Sport in den Dienst der Gemeinschaft gestellt haben.

 

- Fotos der Veranstaltung finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung -

 

Die Staatskanzlei teilt mit:

„Sport baut Brücken zu anderen Kulturen und festigt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, betonte Nordrhein-Westfalens Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf heute (7. Februar 2009) in Dortmund. In Vertretung des Ministerpräsidenten verlieh Wolf die Sportplakette des Landes an fünf Frauen und zwölf Männer, die über Jahrzehnte ihr Engagement im Sport in den Dienst der Gemeinschaft gestellt haben.

Der Innenminister wies dabei auch auf das Programm „1.000 x 1.000 - Anerkennung für den Verein“ hin. Damit wolle die Landesregierung gemeinsam mit dem Landessportbund insbesondere die Sportvereine finanziell unterstützen, die sich für Integration oder auch Gesundheitsprävention einsetzen. „Die Landesregierung ermuntert dazu, sportlich aktiv zu werden und sich gleichzeitig ehrenamtlich zu engagieren. Dazu haben wir im Rahmen des Bündnisses für den Sport Instrumente entwickelt, um das Ehrenamt zu fördern. Diese Instrumente wollen wir ausbauen“, erklärte der Sportminister.

Die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen wird seit 1959 verliehen. Die Laudationes auf die Preisträger hielt der im Innenministerium für den Sport zuständige Parlamentarische Staatssekretär Manfred Palmen.

Mit der Sportplakette des Landes wurden ausgezeichnet:

Horst Dieter Becker, Ratingen,

übernahm 1980 den Vereinsvorsitz im TV Ratingen. Seitdem entwickelte sich der Verein zum größten Verein Ratingens mit über 5.600 Mitgliedern. Unter der Führung Beckers konnte der TV Ratingen seine vereinseigenen Sportanlagen ständig erweitern und 20 hauptamtliche Arbeitsplätze schaffen.

Becker war von 1986 bis 1988 stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportbundes Ratingen und von 1988 bis 1994 stellvertretender Vorsitzender des Turngaus Mettmann. Im Jahr 2005 wurde er auf der ersten Vollversammlung des Beirates der Sportgroßvereine Nordrhein-Westfalens zum Vorsitzenden gewählt und gehört damit auch dem Präsidium des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen an. Für sein großes Engagement wurde ihm bereits 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Klaus Brings, Bochum,

ist seit 1983 Vorstandsmitglied des Landesverbandes Westfalen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. 1986 wurde er zum Vizepräsidenten und 1989 zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt. Mit seinem Entwicklungsplan „Landesverband 2000“ prägte Brings die Entwicklung der DLRG in Westfalen. Die Errichtung der gemeinnützigen „Stiftung Lebensrettung Westfalen“ im Jahr 1999 ging auf seine Initiative zurück.

Seit 2006 ist Brings Ehrenpräsident auf Lebenszeit und damit gleichzei¬tig Mitglied des Landesvorstandes. Er bringt damit noch heute seine umfassenden Erfahrungen in die Arbeit des Landesverbandes ein. Klaus Brings ist Träger des Verdienstzeichens in Gold mit Brillant (der höchsten Auszeichnung der DLRG), der Ehrennadel des Landesverbandes Westfalen und - als erster Nichtbayer - Träger des Verdienstzeichens in Gold der Bayerischen DLRG. Im Jahre 2002 erhielt er das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande.

Horst Buchterkirche, Drensteinfurt,

wurde postum die Sportplakette verliehen. Er starb am 5. Februar vergangenen Jahres. Buchterkirche hatte sich dem Fußball verschrieben. In seinem Verein, dem SV Rinkerode 1912, übernahm er Verantwortung als Geschäftsführer und Jungendobmann, bevor er von 1976 bis 2005 den Verein als 1. Vorsitzender leitete.

Seit 1966 engagierte sich Buchterkirche in Sportverbandsgremien. Im Jahr 1989 wurde er Vorsitzender der Verbandsspruchkammer Westfalen. Seit 1981 war er bereits Beisitzer beim DFB-Sportgericht. Als Vorsitzender der 2. Bundesliga Nord war er von 1980 bis 1982 und von 1992 bis 2003 Mitglied verschiedener Spruchkammern der Regionalli¬gen. Die Rechtssicherheit für die Vereine im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen ist somit mit dem Namen Buchterkirche eng verbunden, der für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen erhielt: Ehrennadel des WFV (1972), die FLVW-Verdienstnadel Gold (1987), die FLVW-Ehrennadel Silber (1986), die FLVW-Ehrennadel Gold (1991), die DFB-Ehrennadel Silber (1992), den FLVW-Ehrenring (2001), die FLVW-Ehrenmitgliedschaft (2004) und den WFLV-Ehrenring (2007).

Friedrich-Wilhelm Corzilius, Hamm,

ist seit 1975 1. Vorsitzender des Stadtsportbundes Hamm. Als stellvertretender Vorsitzender des Turn- und Sportsvereins von 1859 Hamm e.V. ist er seit 1986 tätig. Corzilius begann seine ehrenamtliche Tätigkeit 1961 als Jugendwart im Stadtverband für Leibesübungen Hamm. An¬schließend wurde er Sportwart und 2. Vorsitzender. Corzilius ist Vorsitzender im Förderverein für Leistungs- und Spitzensport in Hamm und war von 1989 bis 1996 im Vorstand des Bildungswerkes des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen.

Auch außerhalb der Sportvereine und Verbände engagierte sich Corzilius für den Sport. Ab 1970 war er beratendes Mitglied im Sportausschuss der Stadt Hamm, seit 1978 ist er Bürgervertreter im Sportausschuss und seit 1989 Mitglied des Kinder- und Jugendhilfeausschusses der Stadt Hamm. Seit 1992 ist er Vorsitzender des Trägervereins des Jugendgästehauses Sylverberg des SSB Hamm und seit 2002 bis heute stellvertretender Vorsitzender der Veranstaltungsgemeinschaft Radio-Lippe-Welle Hamm.

Heinz Croonenbroeck, Wachtendonk,

ist seit 2007 Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein. Er war aktiver Fußballer zunächst bei Grün-Weiß Vernum und später beim Turn- und Sportverein Wachtendonk. Hier engagierte sich Croonenbroeck viele Jahre als Übungsleiter, Jugendleiter und Abteilungsleiter Fußball.

Im Jahr 1977 wurde er Vorsitzender der Jugendspruchkammer des Fußball-Kreises Kleve-Geldern, von 1994 bis 2007 vertrat er diesen Fußballkreis als Vorsitzender. Seit 1998 setzte sich Croonenbroeck auch an verantwortlicher Stelle für die Bereiche Fair-Play, Gewalt im Sport, Rassismus und Integration im Präsidium des Fußballverbands Niederrhein ein.

Für sein erfolgreiches ehrenamtliches Engagement verlieh ihm der WFV 1988 das Silberne Jugendleiterehrenzeichen, 1997 erhielt er die Silberne Ehrennadel des FVN, 2001 die Verdienstnadel des WFV, 2004 die Goldene Ehrennadel des FVN und 2007 die Willy-Probst-Plakette des KSB Kleve.

Hans-Joachim Dörrer, Detmold,

übernahm 1965 das Amt des Gaujugendturnwarts im Turngau Münster-land. Zudem bildete er Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus. 1980 gehörte Dörrer zu den Mitinitiatoren des Landesleistungszentrums Turnen in Detmold, wohin es ihn aus beruflichen Gründen gezogen hatte. In seinen ehrenamtlichen Funktionen als Gaufachwart für das Kunstturnen der Frauen im Lippischen Turngau, technischer Leiter sowie stellvertretender Vorsitzender im Detmolder Turnverein von 1860 und als Abteilungsleiter der Kunstturnerinnen verstand er es, Theorie und Praxis für die Talentförderung einzusetzen.

Auch im Rahmen des Schulsports setzte Dörrer neue Maßstäbe. Bei „Jugend trainiert für Olympia“ führte er die Mannschaft seines Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums 27 Mal in Folge erfolgreich ins Landesfinale, bei dem sie 21 Mal gewann und darauf als Landessieger die Farben von Nordrhein-Westfalen beim Bundesfinale in Berlin vertreten konnte.

Dörrer ist seit 2001 Träger der WTB-Ehrennadel in Silber des Westfälischen Turnerbundes.

Klaus Flügel, Sprockhövel,

engagierte sich sofort nach seinem Beitritt zum TV Haßlinghausen im Jahr 1976 ehrenamtlich. Sechs Jahre später wurde er zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Vereinsführung wurden einige neue Sportabteilungen gegründet, so auch „Sport für Menschen mit geistiger Behinderung“. Ein vereinseigenes Jugendheim wurde gebaut und das Vereinsangebot um eine vereinseigene Spielgruppe erweitert, die sowohl eine „Krabbelgruppe“ als auch einen Kindergarten umfasst.

Zwischenzeitlich hat der TV Haßlinghausen über 1.000 Mitglieder. Über seinen Verein hinaus engagierte sich Klaus Flügel im Stadtsportverband Sprockhövel und im Vereinsring Haßlinghausen. Für seine erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit erhielt er 1987 den Gauehrenbrief des Märkischen Turngaus, 1991 die Auszeichnung „Verdienter Mitarbeiter im Sportbereich der Stadt Sprockhövel“, 1992 die Ehrennadel des DTB und 1993 das Bundesverdienstkreuz.

Annette Hein, Essen,

erreichte herausragende Erfolge im Gehörlosensport und ist damit ein großes Vorbild für alle gehörlosen Sportler. Über 130 Podestplätze als Tischtennisspielerin bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, den Deutschen Meisterschaften und den nordrhein-westfälischen Meisterschaften im Gehörlosensport zeugen von der Ausnahmestellung ihrer sportlichen Karriere.

Annette Hein gewann bei den Tischtennisweltmeisterschaften der Gehörlosen zwischen 1985 und 2001 sowohl im Einzel, im Mixed-Team, im Damendoppel und mit der Mannschaft 4 Mal Silber und 3 Mal Bronze. Bei den Europameisterschaften gelangen ihr in den Jahren 1983 bis 2007 insgesamt 25 Podestplätze. 15 Mal stand sie hierbei ganz oben. Hinzu kommen heute 50 Deutsche Meisterschaften und 55 Nordrhein-Westfalen Meisterschaften.

Ihre erfolgreiche Tischtenniskarriere wurde im Jahr 1990 vom Bundespräsidenten mit seiner Silbermedaille für den Behindertensport und in den Jahren 1999 und 2002 mit dem Silbernen Lorbeerblatt gewürdigt.

Hermann Korfmacher, Gütersloh,

ist seit Oktober 2007 DFB-Vizepräsident. Bereits 1959, im Alter von 16 Jahren, engagierte er sich als Jugendobmann in seinem Fußballverein, sechs Jahre war er dort Jugendgeschäftsführer, vier Jahre Dritter Vorsitzender. Der Kreis Gütersloh des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen wählte ihn 1977 zum Kreisvorsitzenden. Nach 23 Jahren gab er dieses Amt auf, als er 1999 FLVW-Vizepräsident wurde. Zwei Jahre später wählten ihn die Delegierten erstmalig zu ihrem Präsidenten. 2003 wurde Korfmacher vom Präsidium und Beirat des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes mit der Wahrnehmung der Amtsgeschäfte des Präsidenten betraut. Der Verbandstag bestätigte ihn im Jahr 2004 in seinem Amt. 2001 zog Hermann Korfmacher in den Vorstand des DFB ein. Er wurde Mitglied der Kommissionen Qualifizierung und Ehrenamt. Das Organisationskomitee zur Vorbereitung der Fußball WM 2006 ernannte ihn zum Leiter der WM-Außenstelle Gelsenkirchen.

Marion Rodewald, Frechen,

kam als Sechsjährige zum Hockeysport. Bereits mit  13 Jahren gewann sie mit ihrer Mannschaft die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Ihre internationale Karriere begann 1996 mit Einsätzen bei der U21-Europameisterschaft im Feld-Hockey, die gleich gewonnen wurde. Mit der U21-Hallen-Hockey-Mannschaft erreichte sie im gleichen Jahr den Vize-Europameistertitel. 1997 spielte sie die U21-Weltmeisterschaft in Seoul und erstmalig im A-Kader bei der Champions Trophy. Von nun an trug sie als Linksverteidigerin zu den zahlreichen Erfolgen der deutschen Damen-Hockeymannschaft bei. Ihre größten Triumphe waren die Gold-Medaille 2004 in Athen und der Gewinn der Europameisterschaft 2006 in der Halle.

Marion Rodewald war Botschafterin für die Olympiabewerbung Düsseldorf Rhein-Ruhr 2012, der World Games 2005 in Duisburg und wurde mit der Sportehrenmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Silbernen Lorbeerblatt des Bundespräsidenten geehrt.

Jutta Kopper, Gelsenkirchen,

zeichnete sich als aktive Schwimmerin und durch ihre ehrenamtlichen Funktionen bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und beim Landessportbund aus. In den Jahren 1992, 1994 und 1995 gewann Kopper die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen im Rettungsdreikampf der DLRG. In den Jahren 2000, 2001 gelangen ihr weitere Titelgewinne mit der Mannschaft. Im Jahr 2003 kam dann noch ein Vizemeistertitel hinzu.

Ihre ehrenamtlichen Funktionen, zuletzt als Vizepräsidentin des Landesverbandes Westfalen der DLRG und seit 2006 als Ehrenmitglied dieses Verbandes, ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten beim Landessportbund NRW in verschiedenen Gremien, führte sie mit großem persönlichen Engagement, hohem Zeitaufwand und großer Sozialkompetenz aus.

Kopper ist Trägerin des Verdienstabzeichens in Bronze, Silber und Gold der DLRG, des Bundesverdienstkreuzes am Bande, der Auszeichnung der Stadt Gelsenkirchen „Sportlerin des Jahres 1994“ sowie der Bronzenen und Goldenen Stadtsportmünze der Stadt Gelsenkirchen.

Bert Schumacher, Köln,

wurde die Sportplakette ebenfalls postum verliehen. Er starb im April vergangenen Jahres. Schumacher kam kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zum Handball und war bereits bei der Gründung des Westdeutschen Handball-Verbandes am 26. Juli 1947 dabei. Über 40 Jahre lang war Bert Schumacher Handballobmann des Longericher SC. Für lange Zeit war er Kreis-Spiel- und Bezirkswart. Später wurde er Kreis-Rechtswart und von 1981 bis 1994 Kreis-Vorsitzender. In den Jahren 1957 bis 1988 war er zudem Beisitzer sowohl im HVM- wie auch im WHV-Rechtsausschuss.

1978 erhielt Bert Schumacher die Ehrenurkunde der Stadt Köln. Er wurde Ehrenmitglied des Longericher SC und Träger der goldenen Ehrennadel mit Brillanten seines Vereins. Von 1994 an war er Ehrenvorsitzender des Handballkreises Köln/Rheinberg, der ihm gleichfalls die goldene Ehrennadel überreichte. Der HVM zeichnete ihn ebenso wie der WHV und der DHB mit silbernen und goldenen Ehrennadeln aus. 1993 kam eine goldene Ehrennadel mit Brillanten des HVM hinzu. 1987 wurde Bert Schumacher das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Alfred Vianden, Alfter,

ist seit 2007 Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein. Er spielte aktiv Fußball bei Blau-Weiß Oedekoven, später war er dort Jugend- und Seniorentrainer. Vianden lernte nahezu alle Stationen der unterschiedlichsten Fußball-Ehrenämter kennen. So war er Geschäftsführer des Vereins Blau-Weiß Oedekoven, Vorsitzender der Kreisjugendspruchkammer Bonn und der Verbandsjugendspruchkammer des Fußballverbandes Mittelrhein, aber auch Präsidiumsmitglied des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbands. Vianden engagierte sich im Bau- und Wirtschaftsausschuss des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, arbeitete im Vorstand der Sporthilfe NRW, war Mitglied im Kuratorium der DFB Stiftung Egidius Braun.

Für sein erfolgreiches ehrenamtliches Engagement verlieh ihm der Fußballverband Mittelrhein die Silberne Verdienstnadel, die Silberne Ehrennadel und die Goldene Ehrennadel. Der Deutsche Fußball Bund zeichnete Vianden mit der DFB-Verdienstnadel aus.

Franz-Peter Walkowski, Albersloh,

ist seit 2007 Ehrenpräsident des Kanu-Verbandes NRW. Er engagierte sich im Kanusport zunächst als Jugendwart und Wandersportwart. Dieses Engagement setzte er als Vereinsvorsitzender und auf Bezirks- und Verbandsebene fort. In 30 Jahren Vorstandsarbeit im Kanu-Verband NRW, insbesondere während seiner rund 16 Jahre dauernden Präsidentschaft, galt seine Aufmerksamkeit insbesondere der Sportstättensicherung für Kanusportler unter Berücksichtigung des Naturschutzes. Im Jahr 2001 übernahm Walkowski zudem die Vizepräsidentschaft für Verbandsentwicklung im Deutschen Kanu-Verband.

Franz-Peter Walkowski wurde mehrfach geehrt, so mit dem Goldabzeichen der Internationalen Canoe Federation, der Ehrenplakette des Stadtsportbundes Münster, der Ehrennadel sowie der Sportehrennadel in Gold des Kanu-Verbandes NRW und des Deutschen Kanu-Verbandes sowie dem Ehrenbrief des Bayerischen Kanu-Verbandes.

Erika Weber, Köln,

erwarb sich die ersten ehrenamtlichen Meriten im Sport als Jugendvorstand des Großvereins TV Dünnwald.

16 Jahre lang war sie Jugendleiterin des Vereins. Im Jahr 1974 wurde Erika Weber zur Geschäftsführerin des Jugendvorstands des Turnerverbands Köln gewählt. 5 Jahre später wurde sie in den Vorstand des Turnverbands gewählt, wo sie insgesamt 22 Jahre wirkte. Seit 1996 ist sie Mitglied des Rechts- und Ehrenrates. 1980 wurde Erika Weber in den Vorstand der Sportjugend Köln berufen. Sechs Jahre lang war sie 1. Vorsitzende und bis heute ist sie 2. Vorsitzende dieses Gremiums. Die Förderung einer hauptamtlichen und professionellen Arbeitsweise war ihr hier besonders wichtig.

Für ihr erfolgreiches ehrenamtliches Engagement erhielt Erika Weber die goldene Ehrennadel der Sportjugend Köln und die goldene Ehrennadel des Turnerverbandes Köln.

Walter Wehrmann, Herne,

ist Ehrenpräsident des nordrhein-westfälischen Ju-Jutsu-Verbandes. Er ist als Funktionär über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich tätig. So war er unter anderem mehrere Jahre Präsident des nordrhein-westfälischen Ju-Jutsu-Verbandes. Wehrmann ist mit über 90 Lebensjahren im Bereich der Budo-Sportarten der wohl älteste Sportler bundesweit, der bis zum heutigen Tag noch aktiv Ju-Jutsu betreibt.

Seit Jahrzehnten ist Walter Wehrmann Trainer in seinem Turn- und Sportverein 1859 Hamm, und beim Nordrhein-Westfälischen Ju-Jutsu-Verband. Wehrmann arbeitet immer noch als Referent bei Landeslehrgängen. Er ist Träger des 8. DAN Ju-Jutsu und damit einer von sechs unter 60.000 Sportlern. Im Ehrenamt gibt er seit fast 40 Jahren seine sportlichen und menschlichen Erfahrungen an Jugendliche und Erwachsene mit großem Erfolg weiter.

Hanne Ziemek, Bochum,

kam mit 15 Jahren zur Leichtathletik. Zunächst trat sie dem Verein TuS Querenburg bei und wechselte dann in den 70er Jahren zur LG USC Bochum. Zu dieser Zeit begann auch ihr ehrenamtliches Engagement für die Jugend.

Ziemek war lange Jahre Jugendwartin der Leichtathleten im Fußball- und Leichtathletik-Kreis Bochum, im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und im Westdeutschen Leichtathletikverband. In den Jahren 1975 bis 1989 und 1993 bis 1997 übernahm sie diese Position zugleich im DLV. Anschließend war sie bis 2001 Vorsitzende des Bundesausschusses Jugend. In den Jahren 1979 bis 1981 war sie auch Kulturwartin des DLV. Während ihrer vielen internationalen Begegnungen bei Länderkämpfen und Europa- und Weltmeisterschaften lag ihr die Völkerverständigung besonders am Herzen.

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt sie die FLVW und DLV Ehrennadeln in Silber und Gold ebenso die Ehrenringe der beiden Verbände.

 

Fotos der Veranstaltung.
Rechte: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Fotograf: Bernd Hegert.
Zum Abdruck frei.

 

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