Ausstellung in Düsseldorf klärt über Extremismus auf

11. Mai 2011

Ausstellung in Düsseldorf klärt über Extremismus auf

Die bundesweite Ausstellung „Es betrifft Dich! Demokratie schützen − Gegen Extremismus in Deutschland“ macht vom 11. Mai bis zum 3. Juni in Düsseldorf Station. Das Bundesamt für Verfassungsschutz will mit dieser Wanderausstellung über die Gefahren des Extremismus aufklären.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Die bundesweite Ausstellung „Es betrifft Dich! Demokratie schützen − Gegen Extremismus in Deutschland“ macht vom 11. Mai bis zum 3. Juni in Düsseldorf Station. Das Bundesamt für Verfassungsschutz will mit dieser Wanderausstellung über die Gefahren des Extremismus aufklären.

„Extremismus ist Gift für die Demokratie. Denn wo Freiheit und Toleranz bedroht sind, sind auch die Menschenrechte in Gefahr. Der beste Schutz für unsere Demokratie sind informierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger“, erklärte die Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Maria Springenberg-Eich, zur Eröffnung der Ausstellung heute im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf.

Die Ausstellung soll deutlich machen, dass die Demokratie grundlegende Werteorientierung braucht, die gegenüber extremistischen Positionen verteidigt werden muss. Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen Elementen sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren aller Extremismusformen in der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt. Die Ausstellung richtet sich an Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Medienvertreter, Auszubildende, Schülerinnen und Schüler und alle politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger.

„Ein entschlossenes Vorgehen gegen sämtliche Erscheinungsformen von politischem und religiös-fundamentalistischem Extremismus ist nötig“, betonte Springenberg-Eich, „weil er sich gegen den werteorientierten Grundkonsens unserer Gesellschaft richtet, der erst die Freiheit jedes Einzelnen ermöglicht.“ Wo jedoch die Freiheit gefährdet sei, sei auch die Menschenwürde in Gefahr, wie die historischen Erfahrungen mit den totalitären Systemen des 20. Jahrhunderts leidvoll gezeigt hätten. Diese unmittelbare Gefährdung der Grund- und Menschenrechte sei ein Merkmal aller Extremismen, weil sie mit einem absoluten Heils- und Wahrheitsanspruch aufträten, der keinen Platz ließe für abweichende Meinungen und Verhaltensweisen.

Die Ausstellung wird gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und dem Deutsch-osteuropäischen Forum im Gerhart-Hauptmann Haus, Bismarckstraße 90, in Düsseldorf präsentiert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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