Ausländische Direktinvestitionen in NRW weiter auf Erfolgskurs
13. Mai 2020

Ausländische Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen 2019 weiter auf Erfolgskurs

Türkei erstmals mit den meisten Investitionsprojekten

Mit insgesamt 427 Neuansiedlungen und Erweiterungs¬projekten bestätigt sich in Nordrhein-Westfalen 2019 das konstant hohe Niveau der ausländischen Direktinvestitionen (FDI – Foreign Direct Investment).

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Mit insgesamt 427 Neuansiedlungen und Erweiterungs­projekten bestätigt sich in Nordrhein-Westfalen 2019 das konstant hohe Niveau der ausländischen Direktinvestitionen (FDI – Foreign Direct Investment). Bundesweit ist das Land mit einem Anteil von rund 23 Prozent beliebtester Investitionsstandort für internationale Unternehmen. Einen Wechsel gibt es an der Spitze der Top-Investorenländer: Erstmals liegt hier die Türkei mit 73 FDI-Projekten vor Greater China (65). Das bilanziert die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST.
 
„Die Ergebnisse zeigen erneut, dass der Wirtschafts- und Investitionsstandort Nordrhein-Westfalen international einen ausgezeichneten Ruf genießt. Ausländische Investoren sind wichtige Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen, die mit ihren Kompetenzen den Fortschritt unseres Landes vorantreiben und mit uns gemeinsam wachsen. Gerade angesichts der aktuellen weltweiten Herausforderungen zählen starke internationale Netzwerke mehr denn je“, erklärt Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.
 
Zahlen und Fakten im Überblick:

  • Die Türkei steht mit 73 Investitionsprojekten (Vorjahr: 44) erstmals auf Platz 1 der Hauptinvestorenländer.
  • Einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet Großbritannien auf Platz 3: Die Zahl der FDI-Projekte steigen um 48 Prozent von 31 Fällen 2018 auf 46 Projekte 2019.
  • Mit rund 1.500 potenziellen Arbeitsplätzen behaupten die USA ihre Spitzenposition als Jobmotor in Nordrhein-Westfalen. Greater China verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der potenziellen Arbeitsplätze auf ca. 1.100 und erreicht damit Platz 2. 

„Das diesjährige Ergebnis zeichnete sich ab: Bereits seit 2016 stellen wir einen deutlichen Anstieg der türkischen Investitionen in Nordrhein-Westfalen fest“, erläutert Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST. „Außerdem unterstreichen die Investitionsprojekte aus dem IT- und Telekommunikations­sektor sowie die Ansiedlung von US-Unicorns wie Lime und ThoughtSpot, dass unser Land bei digitalen Zukunftsthemen international bestens aufgestellt ist. Daneben bleibt auch die Logistikbranche stark vertreten.“
 
Im Telekommunikationsbereich ragen insbesondere die drei chinesischen Technologie-Konzerne OPPO, VIVO und Xiaomi heraus, die in Düsseldorf ihre Niederlassungen eröffnet haben. Auch die IT- und Softwarebranche verzeichnet zahlreiche Zugänge: So siedelte sich etwa der türkische Software-Spezialist Arvento Mobile Systems in Düsseldorf an, das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung digitaler Systeme zum Management von Flotten und Fuhrparks. Darüber hinaus richtete der indische IT-Konzern Infosys in der Landeshauptstadt ein digitales Innovationszentrum mit bis zu 300 Mitarbeitern ein, und das US-Unicorn ThoughtSpot, Experte für KI-gestützte Analysen, ließ sich im Duisburger Accelerator Startport nieder. Ein weiteres Unicorn in Nordrhein-Westfalen ist Lime: Der US-Verleiher von Fahrrädern und E-Rollern gründete in Troisdorf seine Deutschlandtochter mit voraussichtlich 250 Arbeitsplätzen.
 
Der US-Onlinehändler Amazon schafft mit zwei neuen Standorten in Essen und Paderborn weitere 300 Arbeitsplätze. Der britische Logistikanbieter GLS baut in Essen ein neues Paketzentrum für potenziell 165 Mitarbeiter. Auch der niederländische Online-Supermarkt Picnic wächst weiterhin stark und schuf in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr mit der Eröffnung einer Vielzahl von Verteilzentren knapp 400 Arbeitsplätze.
 
Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands Investitionsstandort Nr. 1: Mehr als 20.000 ausländische Unternehmen beschäftigen über eine Million Menschen im Land.
 
Hinweis: Ein Factsheet zu den „Foreign Direct Investments in NRW – Ergebnisse 2019“ finden Sie hier.
 
 

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