Ausbruch in der Justizvollzugsanstalt Bochum

16. Januar 2012

Ausbruch in der Justizvollzugsanstalt Bochum

In der Justizvollzugsanstalt Bochum wurde bei der heutigen Frühstücksausgabe gegen 6.00 Uhr ein Gefangener nicht in seinem Einzelhaftraum angetroffen. Wie die Anstaltsleitung berichtete, war das Zellengitter durchgesägt. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Gefangene das Gelände der Justizvollzugsanstalt verlassen konnte.

Das Justizministerium teilt mit:

In der Justizvollzugsanstalt Bochum wurde bei der heutigen Frühstücksausgabe gegen 6.00 Uhr ein Gefangener nicht in seinem Einzelhaftraum angetroffen. Wie die Anstaltsleitung berichtete, war das Zellengitter durchgesägt. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Gefangene das Gelände der Justizvollzugsanstalt verlassen konnte.

Der Justizminister hat sofort ein Expertenteam des Hauses in die Justizvollzugsanstalt entsandt. Das Team wird gemeinsam mit der Anstaltsleitung, der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Bochum den Sachverhalt mit Hochdruck aufklären.

Bei dem Gefangenen handelt es sich um einen 50 Jahre alten Mann, der 1983 wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes mit Todesfolge, sowie wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes in drei Fällen in Tateinheit mit sexueller Nötigung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden ist.

Der Gefangene muss als gefährlich eingestuft werden.

Die Staatsanwaltschaft in Bochum hat die Ermittlungen aufgenommen. Wir bitten, etwaige weitere Anfragen unmittelbar dorthin zu richten. Es steht Ihnen Herr Dr. Christian Kuhnert (0234/9672282) zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792 255 oder -464.

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