Karnevalsspielzeug: „Augen auf beim Maskenkauf!“

4. Februar 2011

„Augen auf beim Maskenkauf!“ / Landesbehörden überprüfen Sicherheit von Karnevalsspielzeug

„Augen auf beim Maskenkauf!“ – das nordrhein-westfälische Arbeitsmi­nisterium empfiehlt, bei Karnevalsartikeln wie Masken, Perücken, Kos­tümen oder Spielzeugpistolen nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf die Sicherheit zu achten. Generell ist Vorsicht angebracht, wenn auf den Produkten entgegen der Vorschrift keine eindeutige Herstelleradresse angegeben ist.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

„Augen auf beim Maskenkauf!“ – das nordrhein-westfälische Arbeitsmi­nisterium empfiehlt, bei Karnevalsartikeln wie Masken, Perücken, Kos­tümen oder Spielzeugpistolen nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf die Sicherheit zu achten.

Generell ist Vorsicht angebracht, wenn auf den Produkten entgegen der Vorschrift keine eindeutige Herstelleradresse angegeben ist. Wer sich als Hersteller nicht zu erkennen gibt, lässt zumindest den Verdacht zu, dass er nicht mit seinem Namen hinter dem Produkt steht. Bei Mängeln oder gar Gesundheitsschäden ist es dann kaum möglich, Ansprüche gegenüber dem Hersteller geltend zu machen.
Auch ein fehlendes CE-Kennzeichen bei Karnevalsspielzeug kann ein wichtiger Hinweis sein. Das CE-Kennzeichen bedeutet zwar keine un­bedingte Sicherheit bei Spielzeug, denn es wird nicht von einer unab­hängigen Institution vergeben. Vielmehr ist es eine Erklärung des Her­stellers, dass er die einschlägigen europäischen Sicherheitsvorschriften eingehalten hat. Wenn diese Erklärung aber fehlt, besteht Anlass zum Misstrauen.

Weitere Merkmale, auf die jeder beim Kauf selbst achten kann:
• Masken sollten über ausreichend große Atemöffnungen verfügen, um ein Erstickungsrisiko auszuschließen. Es sind zwar nicht alle Schadstoffe am Geruch zu erkennen; aber Vorsicht ist angeraten, wenn Masken unangenehm riechen, etwa nach Benzin.

• Kostüme für Kinder sollten keine Schnüre oder Kordeln haben, an denen Kinder sich strangulieren könnten, wenn die Kordeln sich bei­spielsweise in Rolltreppen oder automatischen Bustüren verfangen.

• Bei Spielzeugpistolen sollten nur die vom Hersteller empfohlenen Knallplättchen verwendet werden.

Weil die Verbraucherinnen und Verbraucher aber selbst nicht eindeutig erkennen können, ob Perücken brennbar und Pistolen zu laut sind oder ob Masken gefährliche Chemikalien enthalten, lässt das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium als zuständige oberste Landesbehörde 50 unterschiedliche Karnevalsspielzeuge und Kostüme für Kinder unter­suchen. Sollte sich herausstellen, dass Vorschriften nicht eingehalten wurden, werden diese Artikel aus dem Verkehr gezogen.

Experten der Bezirksregierung Köln und des Landesinstituts für Ge­sundheit und Arbeit überprüfen beispielsweise die Lautstärke und die Geschossenergie von Spielzeugpistolen im Hinblick auf mögliche Ge­hörschädigungen oder Augenverletzungen, die Entflammbarkeit von Perücken, sowie Masken und Kostüme, ob sie gefährliche Chemikalien enthalten. Außerdem werden Kostüme überprüft, ob sie mit Kordeln ausgestattet sind, an denen Kinder sich möglicherweise strangulieren können. Ergebnisse dieser Überprüfungen werden voraussichtlich Mitte Februar vorliegen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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