Wettbewerb: Innovative Projekte im Gesundheitswesen

10. Januar 2011

Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb "IuK & Gender Med.NRW" / Ministerin Steffens: "17 Millionen für innovative Projekte im Gesundheitswesen"

Der Wettbewerb "IuK & Gender Med.NRW" soll die medizinische Versorgung verbessern sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Un­ternehmen in der Gesundheitswirtschaft stärken. Dafür stehen insgesamt 17 Millionen Euro zur Verfügung, teilt Gesundheitsministerin Barbara Steffens mit.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Wir suchen die besten Ideen und Projekte zur Förderung von Telema­tik-Anwendungen im Gesundheitswesen von denen die Menschen wirk­lich etwas haben. Außerdem brauchen wir ein  Gesundheitssystem, das Frauen und Männer mit den unterschiedlichen Bedürfnissen betrachtet“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb "IuK & Gender Med.NRW - Information, Kommunikation und Qualität in einem geschlechter­gerechten Gesundheitswesen" im Technologiezentrum in Bochum.

Ziele des Wettbewerbs sind es, die Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Un­ternehmen in der Gesundheitswirtschaft zu stärken und somit beste­hende Arbeitsplätze zu sichern und neue zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Ministerin Steffens: „Projekte werden zu diesem Ziel umso nachhaltiger beitragen können, je stärker sie sich an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer, insbesondere der Patientinnen und Pati­enten orientieren und einen Beitrag zur verbesserten Gleichstellung von Frauen und Männern und einer geschlechtergerechten Versorgung leisten“. Für "luK & Gender Med NRW", der aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird, stehen insgesamt 17 Millionen Euro zur Verfügung. Die EFRE Finanzmittel sind Teil des so genannten Ziel 2-Programms mit dem die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung gefördert werden soll. Das Programm gilt inzwischen für ganz Nordrhein-Westfalen.
Bis zum  31. März 2011 können Projektskizzen zu zwei Förderschwer­punkten eingereicht werden:

1. Nutzungs- und qualitätsorientierte Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen (Tele­matik im Gesundheitswesen). Themenfelder sind die Entwicklung von Präventionsangeboten für besondere Risikogruppen, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und An­gehörige anderer Gesundheitsfachberufe, die Integrierten Ver­sorgung und elektronische Patientenakten, die Unterstützung der hausärztlichen Primärversorgung, Ambient Assisted Living (AAL) und Telemedizin.

2. Geschlechtergerechtes Gesundheitswesen mit den Themen­feldern Personal- und Organisationsentwicklung in Kranken­häusern und anderen Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft und geschlechtergerechte Diagnostik, Therapie und Prävention.

Projekte können unter anderem von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft und freien Berufen sowie von Ein­richtungen des Gesundheitswesens, von Universitäten, Forschungsin­stituten, Ingenieurbüros und Krankenhäusern eingereicht werden. Die Bewerbungen werden von einer achtköpfigen Jury begutachtet, die von Prof. Dr. Matthias Schrappe, Leiter des Instituts für Patientensicherheit der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesund­heitswesen, geleitet wird.

Weitere Informationen und Termine zu weiteren Informationsveranstal­tungen zum Wettbewerb können auf den Seiten www.mgepa.nrw.dewww.ziel2.nrw.de und www.gesundheitswirtschaft-nrw.de abgerufen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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