Landeszentrale für politische Bildung wirbt für differenziertes Islambild

25. Februar 2010

Auftaktveranstaltung: „Islam ist nicht Islamismus“ − Landeszentrale für politische Bildung wirbt für ein differenziertes Islambild

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt zusammen mit dem Integrationsministerium, dem Ministerium für Schule und Weiter­bildung und dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen zu der Veranstaltung mit dem Titel „Islam? Islamismus? Eine Informations­reihe für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter“ am 9. März 2010 in Düsseldorf ein.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Nach dem 11. September 2001 hat sich der Blick des Westens auf den Islam dramatisch verändert. Bei Teilen der Bevölkerung herrscht ein Islambild vor, das nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheidet. Die Landeszentrale für politische Bildung lädt darum zusammen mit dem Integrationsministerium, dem Ministerium für Schule und Weiter­bildung und dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen zu der Veranstaltung mit dem Titel „Islam? Islamismus? Eine Informations­reihe für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter“ am 9. März 2010 in Düsseldorf ein.

Die große Mehrheit der 1,3 bis 1,5 Millionen Muslime in Nordrhein-Westfalen lebt ihren Glauben friedlich. Dennoch wird der Islam in der Öffentlichkeit oft als Bedrohung gesehen. Islam als Religion und Isla-mismus als politisch motivierte Ideologie werden nicht voneinander un­terschieden. Diese Islamsicht stimmt fatalerweise mit der Sichtweise der Islamisten selbst überein, die ihrerseits beanspruchen, den ‚wahren’ Islam zu vertreten. Muslimische Jugendliche sind von islamistischer Propaganda vor allem dann verführbar, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen.

Umso wichtiger ist es, über den Unterschied von Islam und Islamismus aufzuklären. Dabei gilt es, gerade auch die Jugendlichen zu erreichen. Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen wendet sich mit der Informationsveranstaltung „Islam? Islamismus?" darum konkret an Lehramtsanwärterinnen und -anwärter. Ziel ist es, die angehenden Lehrerinnen und Lehrer frühzeitig für dieses Thema zu sensibilisieren und dabei zu unterstützen, das Thema langfristig in ihre pädagogische Arbeit einfließen zu lassen. Die Veranstaltung, die am Dienstag, den 9. März 2010, ab 14.00 Uhr im Integrationsministerium, Horionplatz 1, in Düsseldorf stattfindet, richtet sich an angehende Lehr­kräfte des Regierungsbezirks Düsseldorf. Weitere Veranstaltungen in den Regierungsbezirken Münster, Köln, Arnsberg und Detmold werden folgen.

Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten unter:

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Monika Frings
Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf
Telefon 0211/8618-4634
E-Mail: monika.frings@mgffi.nrw.de

Weitere Informationen unter www.politische-bildung.nrw.de.

Ansprechpartnerin für Journalisten bei weiteren Fragen:
Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Telefon 0211 8618-4652.

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