Auftakt zur Forschungsreise

Auftakt zur Forschungsreise: Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen besucht Universität und Uniklinik Düsseldorf

6. September 2021

In den kommenden Monaten besucht Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin landesweit Spitzenforscherinnen und -forscher. Zum Beginn der Reise gab sie am Düsseldorfer Universitätsklinikum den Startschuss für ein landesweites Projekt zur Erforschung von

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat zum Start ihrer Forschungsreise „#möglichmacher“ die Heinrich-Heine-Universität und die Uniklinik Düsseldorf besucht.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat zum heutigen Start (6. September 2021) ihrer Forschungsreise „#möglichmacher“ die Heinrich-Heine-Universität und die Uniklinik Düsseldorf besucht. Dort informierte sie sich unter anderem über den aktuellen Stand der Virus Allianz NRW („VIRAL“): In diesem Forschungsnetzwerk bündeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Nordrhein-Westfalen ihre Kompetenzen auf den Feldern der Virologie und Infektionsforschung, um so gemeinsam erhebliche Fortschritte bei der Erforschung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie etwa Covid19 zu erreichen.

Gleichzeitig gab die Ministerin den offiziellen Startschuss für das Projekt „Beyond Covid-19“. Dieses hat das Ziel, die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Langzeitfolgen von Covid-Erkrankungen zu erforschen. Dabei wird ein ganzheitlicher, interdisziplinärer und standortübergreifender Ansatz verfolgt. Koordiniert wird das Projekt vom Universitätsklinikum Düsseldorf, beteiligt sind zudem die Standorte Aachen, Bonn, Köln, Essen und Münster. Die Landesregierung unterstützt das Projekt mit Mitteln in Höhe von 4,6 Millionen Euro.
 
„Nordrhein-Westfalen verfügt über viele herausragende Forscherinnen und Forscher, die mit ihren Ideen und Projekten das Leben der Menschen in unserem Land verbessern. „VIRAL“ und „Beyond Covid-19“ sind dafür gute Beispiele: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Nordrhein-Westfalen bündeln ihre Expertise, um gemeinsam Forschungsfragen wie etwa die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion zu bearbeiten, dabei Synergien zu nutzen und nicht zuletzt Ergebnisse zu erzielen, die ganz direkt den Menschen in Nordrhein-Westfalen zu Gute kommen. Ich freue mich darauf, im Laufe dieser Forschungsreise viele zukunftsweisende Projekte und die dahinterstehenden Forscherinnen und Forscher vorzustellen, die Nordrhein-Westfalen mit ihrer Arbeit verändern“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.
 
Bis Januar wird die Ministerin zahlreiche Standorte der Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen besuchen. Nächste Station ist am 1. Oktober die Universität Paderborn, am 11. Oktober ist die Ministerin an der Universität Münster zu Gast. Weitere Stationen sind u.a. Köln, Bochum, Jülich und Bonn.
 
Um die Rahmenbedingungen für die Entwicklung zukunftsweisender und innovativer Ideen zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen zu stärken, richtet die Landesregierung ihre Forschungsförderung neu aus. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen dabei unterstützt werden, neue Forschungsprofile zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen und bestehende Forschungsschwerpunkte weiterzuentwickeln. Hierfür stellt die Landesregierung laut Haushaltsentwurf ab dem Haushaltsjahr 2022 jährlich 15 Millionen Euro zusätzlich zu den bisherigen Mitteln zur Verfügung. Damit sollen 2022 insgesamt 75,4 Millionen Euro für die Forschungsförderung bereitstehen. Ziel des Landes ist es, mit regelmäßigen und themenoffenen Aufrufen vielversprechende Forschungsvorhaben zu fördern.
 
 

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