Auftakt der landesweiten Roadshow „Nordrhein-Westfalen spart Energie“

4. Mai 2009

Auftakt der landesweiten Roadshow „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ in Düsseldorf / Marktplatz für Energiesparer in zehn Städten / Energiespartipps für alle Lebensbereiche

Mit einem Marktplatz für Energiesparer geht die Energieeffizienzoffensive „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ der Landesregierung auf Tour. Die Initiative macht vom 4. bis 26. Mai in zehn großen Städten des Landes auf zentralen Plätzen Station, um Verbrauchern unentgeltliche Beratung und konkrete Lösungen und Produkte zu bieten, die beim Energiesparen helfen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Ob Elektroantrieb, Wärmedämmung, Solaranlage, energiesparende Haustechnik, der energieeffiziente Altbau, das sparsame Haushaltsgerät oder verbrauchsarme Automobile – auf diesem Marktplatz gibt es für (fast) alle Lebensbereiche Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie. Mit einem Marktplatz für Energiesparer geht die Energieeffizienzoffen­sive „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ der Landesregierung auf Tour. Die Initiative macht vom 4. bis 26. Mai in zehn großen Städten des Landes auf zentralen Plätzen Station, um Verbrauchern unentgeltliche Beratung und konkrete Lösungen und Produkte zu bieten, die beim Energiesparen helfen.

Den Startschuss zur landesweiten Roadshow gaben heute (4. Mai 2009) Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben, gemeinsam mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers, ADAC-Präsident Peter Meyer und Dr. Stefan Breuer, Direktor der KfW-Bankengruppe auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf.

„Klimaschutz und der effiziente Umgang mit Energie gehen uns alle an, wir können alle dazu beitragen, weniger Energie zu verbrauchen“, sagte Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben zur Eröffnung. „Deshalb gehen wir mit unserer Roadshow auf die Marktplätze, um Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu informieren, wie sie zu Hause, im Alltag oder unterwegs Energie sparen und die Umwelt und ihren Geld­beutel schonen können.“

„Ich freue mich besonders, dass sich so viele Unternehmen und Institu­tionen unter dem gemeinsamen Dach von „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ zusammengetan haben, und diesen  Marktplatz für Energie­sparer mit ihrem Engagement erst möglich gemacht haben“, sagte die Ministerin.

Koordiniert wird die Roadshow von der EnergieAgentur.NRW. Haupt­aussteller sind der ADAC und die KfW-Bankengruppe. „Ökonomie und Ökologie sind heutzutage kein Gegensatz mehr, vielmehr bedingen sie sich gegenseitig“, sagte ADAC-Präsident Peter Meyer. „Der Club hat sich als große Verbraucherschutzorganisation das Ziel gesetzt, seine Mitglieder umfassend über neue, verbrauchsarme Technologien zu in­formieren, selber aber auch mit gutem Beispiel voran zu gehen. „Gelbe Engel“ fahren zum Teil mit Erdgas, in einem Fall sogar mit einem Brennstoffzellenfahrzeug.“

„NRW spart Energie: Ich freue mich, dass die KfW Sie dabei als öffent­liche Förderbank unterstützen kann“, sagte Dr. Stefan Breuer, Direktor der KfW-Bankengruppe. „Für eine Wärmedämmung, neue Fenster oder eine neue Heizungsanlage muss man zunächst einmal tief in die Tasche greifen. Damit sich solche Investitionen auch Normalverdiener und junge Familien leisten können, fördert die KfW Bankengruppe Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit günstigen Krediten, zum Teil auch mit Zu­schüssen, so dass sich Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen schnell amortisieren.“

Die Roadshow „NRW spart Energie“ ist vom 4. bis 26. Mai 2009 in Nordrhein-Westfalen unterwegs. Die Tourstationen sind:

• Düsseldorf (4./5. Mai, Johannes-Rau-Platz),

• Mülheim an der Ruhr (6./7. Mai, Schloßstraße),

• Wuppertal (8./9. Mai, Laurentiusplatz),

• Bonn (11./12. Mai, Münsterplatz),

• Duisburg (13./14. Mai, Am Kuhtor),

• Essen (15./16. Mai, Kennedyplatz),

• Bielefeld (18. Mai, Jahnplatz),

• Münster (19. Mai, Domplatz),

• Dortmund (22./23. Mai, Friedensplatz)

• Köln (25./26. Mai, Neumarkt).

(Öffnungszeiten: jeweils von 10-18 Uhr)

Der Marktplatz für Energiesparer bietet Beratungsmöglichkeiten zu den Themen „Energetische Gebäudesanierung“, „Energiesparen im Haus­halt“ und „Energieeffiziente Mobilität“. Zudem gibt es in der kleinen Zelt­stadt ein buntes Programm mit Talkrunden und Verlosungsaktionen auf der Bühne, Kinderprogramm und vielem mehr. Beim Wissensspiel „E=Quiz2“ treten jeweils am Eröffnungstag jeder Tourstation ab 11.00 Uhr Schulklassen gegeneinander an.

Wer informiert auf dem Energiesparer-Marktplatz?

Die KfW Bankengruppe berät über die vielfältigen Förderangebote für Energiesparer zum Beispiel in Sachen Gebäudesanierung. Der ADAC ist mit seinem gelben Truck am Start und informiert rund um das Thema „Umweltfreundliche Mobilität“. Die EnergieAgentur.NRW berät zu sämtlichen Fragen in Sachen „Jagd nach überflüssigen Kilowattstunden“ in ihrem Energieberatungsbus. Zudem sind auch die gastgebenden Kommunen und die örtlichen Stadtwerke mit ihren lokalen Energiespar-Angeboten und Projekten präsent.

Die Gemeinschaftsaktion „Mein Haus spart“ ist mit Beratern der Verbraucherzentrale NRW, der Architekten-, Ingenieur- oder Hand­werkskammer und der EnergieAgentur.NRW vor Ort und berät über die vielfältigen Möglichkeiten, mit einer energetischen Gebäudesanierung Energiekosten zu sparen. In den Beratungszelten der Kampagnen „Aktion Holzpellets“, „Wärmepumpen-Markplatz NRW“ und „Photovoltaik NRW“ werden alle Aspekte innovativer Haus- und Gebäudetechnik thematisiert. Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen informiert Hausbesitzer darüber, ob auf ihrem Grundstück Erdwärme genutzt wer­den kann. Die Deutsche Energieagentur wird sich der Energieeffizienz im Haushalt widmen.

Auf dem Energiesparer-Marktplatz stehen neben Beratung und Informa­tion auch konkrete Lösungen und Produkte im Fokus, mit denen man Energie sparen kann. Im Bereich der energieeffizienten Mobilität präsentieren Ford und Toyota alternative Antriebskonzepte. Mobilität von morgen zeigt RWE mit einem Elektro-Smart. Zweibrüder Optoelectronics und Radium Lampenwerke präsentieren energie­sparende Beleuchtung, bei Saint Gobain-Weber geht es um Dämm­stoffe und Wärmeverbundsysteme. Die EnergieAgentur.NRW sorgt übrigens dafür, dass die Roadshow klimaneutral auf Tour ist: Der von der Roadshow auf dem Weg durch das Bundesland unvermeidlich ver­ursachte CO2-Ausstoß und der Stromverbrauch wird von „atmosfair“ geprüft und die ermittelte Emission in Euro und Cent umgerechnet. Das Geld kommt einem Klimaschutzprojekt im thailändischen Chumpron zugute. Dort wird eine Biogasanlage betrieben.

Aktuelle Informationen zur Roadshow und zu allen Ausstellern unter www.nrw-spart-energie.de.

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