Aufnahme irakischer Flüchtlinge geht weiter

29. Juli 2009

Aufnahme irakischer Flüchtlinge geht weiter / Für eine neue Willkommenskultur - Integrationsbeauftragter Kufen besucht irakische Flüchtlinge in Vreden und Gronau

Bis einschließlich Mitte Juli 2009 sind in Nordrhein-Westfalen 153 Flüchtlinge aus dem Irak eingetroffen. Am heutigen Mittwoch besucht der Integrationsbeauftragte der Landesregierung die irakischen Flüchtlinge in Vreden und Gronau.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Bis einschließlich Mitte Juli 2009 sind in Nordrhein-Westfalen 153 Flüchtlinge aus dem Irak eingetroffen. Es handelt sich vornehmlich um Angehörige von im Irak verfolgten Minderheiten, alleinerziehende Mütter, medizinisch Bedürftige sowie Traumatisierte und Folteropfer. Nach Nordrhein-Westfalen werden insgesamt ca. 540 irakische Flücht­linge kommen. Am heutigen Mittwoch (29. Juli 2009) besucht der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen die irakischen Flüchtlinge in Vreden und Gronau.

„Wir brauchen in Deutschland eine neue Willkommenskultur. Inzwischen wissen wir, dass Integration gestaltet werden muss. Sie ist kein Selbst­läufer. Das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft gelingt nicht automatisch. Grundlegende Werte der Gast­freundschaft, der Solidarität und der Bereitschaft zum Teilen sind Werte die auch Flüchtlingen eine angemessene Lebensperspektive in Deutschland eröffnen. Insbesondere bei den Städten und Gemeinden sowie den zivilen Hilfsorganisationen bedanke ich mich für das Enga­gement in der Flüchtlingsarbeit“, so der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen.

Die irakischen Flüchtlinge werden jeweils nach Abstimmung der Wohn­ortwünsche und unter Berücksichtigung der verwandtschaftlichen und freundschaftlichen, sowie medizinische Notwendigkeiten und religiösen Beziehungen auf die Städte in Nordrhein-Westfalen verteilt. „Ziel ist es die irakischen Flüchtlinge jeweils möglichst umgehend in den Städten und Kommunen aufzunehmen, denn gemeinsam können wir die Integ­ration der irakischen Flüchtlinge schnell zum Erfolg bringen. Zum ersten Mal nimmt die Bundesrepublik Deutschland an einem sogenannten «resettlement»-Programm teil und nimmt Flüchtlinge mit einer dauer­haften Bleibeperspektive auf“, so Thomas Kufen abschließend.

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