Neue Aufenthaltsstipendien für Stiftung Künstlerdorf Schöppingen

4. Juni 2009

Aufenthaltsstipendien für Projekte zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen

Bis zum 15. Juni 2009 können bei der nordrhein-westfälischen Stiftung Künstlerdorf Schöppingen wieder Bewerbungen um einen Stipendienaufenthalt abgegeben werden. Das teilt Kultur-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff mit.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Im vergangenen Jahr wurden sie mit großem Erfolg zum ersten Mal angeboten: Stipendien für Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wis­senschaft und Wirtschaft in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Bis zum 15. Juni 2009 kann man sich jetzt wieder bei der nordrhein-westfä­lischen Stiftung Künstlerdorf Schöppingen um einen Stipendienaufenthalt für diese neuen Modellstipendien bewerben. Das teilte der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (4. Juni 2009) in Düsseldorf mit. Als dreijähriges Modellprojekt eingerichtet werden konnten die „KWW-Stipendien – Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft“ durch eine Förderung des Ministerpräsidenten des Landes. Grosse-Brockhoff: „Bewerbungen aus der ganzen Welt haben uns gezeigt wie sehr dieses Stipendiumangebot einen internationaler Trend in der Kunst erkannt hat. Zusendungen sind auf Anhieb aus vielen europäischen Ländern aber auch Ländern wie den USA, Brasi­lien, Uruguay, Sri Lanka, Thailand oder Süd-Korea im nordrhein-westfälischen Künstlerdorf Schöppingen eingegangen.“

Das Besondere an diesem Stipendienangebot für einen Projektaufent­halt in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (NRW) ist, dass es sich sowohl an Künstlerinnen und Künstler mit interdisziplinärem For­schungsinteresse richtet aber auch auf Wissenschaftler, Graduierte oder Experten aus den Bereichen Wissenschaft oder Wirtschaft mit künstleri­scher Fragestellung in ihren Projekten. Gefördert werden sechs Stipen­dien von bis zu drei Monaten Aufenthaltsdauer. Die Stipendiaten erhal­ten 1025,- Euro monatlich. Schon die erste Riege dieser neuen Stipen­dien im spannenden Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Wirt­schaft hat deutlich gemacht, dass so erste Schritte in ganz neue Ge­biete gemacht werden können. Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen hat damit Tendenzen im Bereich der heutigen Kunst aufgegriffen, die sich in den letzten Jahren schon an einer ganzen Reihe von Bewerbun­gen erkennen ließen: vielfach werden heute in künstlerischen Projekten die Grenzen zur Wissenschaft und Wirtschaft hin fließend, die Sparten inspirieren sich gegenseitig zu neuen, bisher ungesehenen Ideen; die orthodoxen Grenzen zwischen den Bereichen werden aufgesprengt.

Denkbare Arbeitsfelder der Bewerbungen mit dem Hintergrund der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft können die verschiedensten Bereiche sein:

  • Kunst/Informatik/Kommunikationstheorie/Gesellschaftslehre und dort Untersuchungen oder Gestaltungen zu den hybriden Formen von „vir­tuellen“ und „realen“ Welten
  • Ökologie/Energie/Kunst und dort z.B. Umwelt und Energie in Zusammenhang mit ästhetischen Fragestellungen
  • Prognoseszenarien in einer Kombination von wissenschaftlichem und künstlerischem Blickwinkel
  • Landschafts- und Stadtgestaltung mit einer Verbindung von Kunst, Architektur und Botanik
  • Kunstgeschichte/Kunstvermittlung und die Gewinnung neuer Vermittlungsformen von Kunst durch Kunstpädagogen / Kunsthistori­ker/Künstler z.B. in Schulen
  • Wahrnehmungsforschung und verwandte Bereiche und dort z.B. das Zusammenspiel von Wahrnehmungspsychologie/Neurologie/Kunst
  • Medizin/Kunst z.B. im Kontext von Therapieansätzen
  • Ästhetik und dort insbesondere Fragen der Schönheit in Naturwissenschaft und Kunst
  • Computerspielbereiche und interaktive, medienbasierte Mehrpersonenumgebungen

Detaillierte weitere Informationen zum ONLINE-Verfahren für die Bewerbungen finden sich direkt auf der Webseite www.stiftung-kuenstlerdorf.de.

Für weitere Auskünfte zur Verfügung steht Ihnen außerdem Heinz Kock, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Tel. 02555-938112.

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