Bochum: 30 zukunfts­orientierte Projekte für Stadt und Region

7. Mai 2010

Aufbruchstimmung in Bochum: 30 zukunfts­orientierte Projekte für Stadt und Region – In Kürze rund 1500 Arbeitsplätze auf der ehemaligen Nokia-Fläche

Das Programm „Wachstum für Bochum“ ist von Nokia, der Landes­regierung, der Stadt und Region Bochum erarbeitet worden, um nach der Schließung des Standorts Bochum der Firma Nokia neue Perspek­tiven für die Region zu entwickeln.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Nokia und die Stadt Bochum teilen mit:

Mit einem Fördervolumen von rund 73 Millionen Euro ist das Programm „Wachstum für Bochum“ jetzt insgesamt auf den Weg gebracht worden. Einschließlich der Eigenanteile der Projektträger werden Gesamt­investitionen von mehr als 100 Millionen Euro ausgelöst. Zum Stichtag 1. Mai 2010 waren acht weitere von insgesamt 30 Projekten bewilligt, für sechs Projekte steht die Bewilligung unmittelbar bevor. 16 Vorhaben waren bereits im Vorjahr bewilligt worden. Fachleute des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums schätzen, dass durch das Programm „Wachstum für Bochum“ mittelfristig rund 2900 Menschen in der Region Beschäftigung finden.

Das Programm „Wachstum für Bochum“ ist von Nokia, der Landes­regierung, der Stadt und Region Bochum erarbeitet worden, um nach der Schließung des Standorts Bochum der Firma Nokia neue Perspek­tiven für die Region zu entwickeln.

Das teilten heute, Freitag, 7. Mai 2010, Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und der Hauptgeschäftsführer der IHK Bochum, Tillmann Neinhaus in Bochum mit.

„Nach dem Schock kam der Schub. Nokia, Stadt und Region Bochum haben zusammen mit uns ein ehrgeiziges und ambitioniertes Programm aufgestellt, mit dem wir deutliche Wachstumsimpulse und damit zukunftsfeste Arbeitsplätze für das mittlere Ruhrgebiet schaffen werden“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben anlässlich der Vorstellung der Gesamtbilanz des Programms.

Schwerpunkt der Maßnahmen ist das Stadtgebiet Bochum, aber auch Herne, Herten, Castrop-Rauxel und Recklinghausen profitieren – zum Teil erheblich - davon. Zum Programm gehören Maßnahmen aus den Bereichen Umwelt, Bildung, Energie, Informationstechnologien, Maschinenbau, Medizintechnik und Infrastruktur.

Erfolgreich ist auch die Entwicklung auf dem ehemaligen Nokia-Gelände: Bis Mitte des Jahres werden dort 1474 Menschen Arbeit gefunden haben, in den nächsten Wochen werden weitere 170 Arbeits­plätze hinzukommen. Die Verantwortlichen der Thelen Gewerbepark Bochum GmbH rechnen damit, dass bis zum Jahresende 2011 die Gesamtzahl der Beschäftigungsverhältnisse auf rund 2000 anwachsen wird, später sollen es dann rund 3000 sein. Das kündigte heute der Geschäftsführer des Unternehmens, Wolfgang Thelen, in Bochum an.

Im Sommer wird der Kabelnetzbetreiber Unitymedia mit über 500 Mitar­beitern auf dem Nokia-Gelände einziehen. Das mit Breitband-Produkten stark wachsende Kölner Unternehmen hat auf dem Nokia-Gelände nicht nur mehr Platz mit weiterem Wachstumspotenzial gefunden, sondern schätzt insbesondere auch die hervorragenden Arbeitsbedingungen, die den Mitarbeitern des Kundenservices nun zur Verfügung gestellt werden können.

Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz stellte fest: „Bochum und die Region haben sich für das Wachstumsprogramm gut aufgestellt. Es ist gelungen, alle Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwal­tung aktiv mit einzubeziehen. Dabei werden schnelle und der Sache förderliche Lösungen gefunden, um den Standort weiter zu entwickeln.“

Michael Bültmann, Geschäftsführer Nokia GmbH ergänzte: „Nokia hat von Anfang an klargestellt, dass unser Unternehmen Verantwortung für die Zukunft der Menschen in der Region übernehmen will. Die jetzt vorgelegten Arbeitsplatzzahlen für das ehemalige Nokia-Gelände sind glänzend. Das von uns maßgeblich mitfinanzierte Programm „Wachstum für Bochum“ bietet alle Chancen, die innovativen Kräfte in der Region freizusetzen und so eine gute Zukunft zu gestalten.“

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Bochum, Tillmann Neinhaus: „Bei den vielen wissenschaftlich-technischen Ansätzen in den Einzelpro­jekten war uns der Beteiligungsfonds, der erst durch das Wachstums­programm möglich geworden ist, besonders wichtig. Jungen Wissen­schaftlern aus unseren Hochschulen können wir jetzt eine solide finan­zielle Basis für die Gründungsphase bieten, wenn sie sich mit einem eigenen Unternehmen an den Markt trauen wollen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837-2417.

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