Auf Schalke sind behinderte Fußballfans willkommen

3. September 2009

Auf Schalke sind behinderte Fußballfans willkommen / Landesweite Tour „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ in Gelsenkirchen

„Hier auf Schalke sind behinderte Fußballfans willkommen. Barrieren und Stolperfallen werden aus dem Weg geräumt.“, so die Landesbehin­dertenbeauftragte Angelika Gemkow. Der S04 bietet zahlreiche Angebote für Menschen mit Behinderung.

Die Behindertenbeauftragte teilt mit:

„Hier auf Schalke sind behinderte Fußballfans willkommen. Barrieren und Stolperfallen werden aus dem Weg geräumt.“, so die Landesbehin­dertenbeauftragte Angelika Gemkow. Der S04 bietet zahlreiche Ange­bote für Menschen mit Behinderung. Es gibt dort 98 Rollstuhlfahrer­plätze, einen Behindertenbeauftragten und für blinde Fußballfans wird das Spielgeschehen von zwei Reportern über schnurlose Kopfhörer kommentiert. Auch bei Auswärtsspielen von Schalke sind die Fans mit Handicap dabei. Mobilitätseingeschränkte Fußballfans können mit ei­nem Bus zu den Spielen fahren und der Mannschaft zum Sieg die Dau­men drücken.

„Dieser Besuch in der Veltins-Arena, wo sonst knapp über 61.000 Zu­schauer tolle Fußballspiele sehen, ist schon was Besonderes auf meiner „NRW-Tour ohne Barrieren“. Die beeindruckende Kulisse und die Hitze eines Fußballspiels live mitzuerleben, ist dank der barrierefreien Ges­taltung der Arena für Menschen mit Behinderung möglich. Barrierefrei­heit und Mobilität sind die Grundvoraussetzung zur Teilhabe am gesell­schaftlichen Leben. Mit meiner landesweiten Tour „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ will ich auch in Gelsenkirchen anhand guter Beispiele zeigen, wie man bauliche Hürden vermeiden und mehr Mobilität und Sicherheit für alle Menschen schaffen kann.“ Das erklärte die Landes­behindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (3. September 2009) in Gelsenkirchen. Gemkow besuchte gemeinsam mit Bürgermeisterin Gabriele Preuss, Stadträtin Henriette Reker, dem Vorsitzenden des Bei­rates für Menschen mit Behinderungen Udo Brückner und dem Vorsit­zenden der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenver­bände und Selbsthilfegruppen Karl-Heinz Kwiatkowski den barrierefrei gestalteten Hauptbahnhof sowie die Veltins-Arena.

“Sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln frei fortzubewegen und Freizeit­angebote, wie zum Beispiel Fußball in der Veltins-Arena nutzen zu können, sind wichtige Schritte für die Menschen. Sie sind mittendrin – wie andere Menschen auch. Gelsenkirchen geht hier mit gutem Beispiel voran“, so Gemkow weiter.

„Der Abbau von Barrieren ist ein wichtiges Zukunftsthema. Barrierefrei­heit ist keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung. Alle Menschen profitieren vom Barriereabbau. Darum müssen unsere Bahn­höfe, Arztpraxen, Schulen, Hochschulen, Sportstätten und soziale Ein­richtungen von allen Menschen - unabhängig vom Alter und von einer Behinderung - erreicht und ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Dazu gehört auch der barrierefreie Ausbau von Wohnungen, Straßen, Wegen und Plätzen. Wichtig ist jetzt, dass die Finanzmittel aus den Konjunkturprogrammen, dafür genutzt werden, das Wohnumfeld insge­samt barrierefrei zu gestalten. Wir brauchen dringend einen Bewusst­seinswandel in der Gesellschaft. Der Abbau von baulichen Barrieren darf nicht zum Seniorenthema degradiert werden.“ 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211/855-3008, Telefax 0211/855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

 

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