Internationale Fachtagung zum Umgang mit Bodendenkmälern

21. Oktober 2009

Archäologische Funde wirkungsvoll präsentieren – internationale Fachtagung zum Umgang mit Bodendenkmälern

Rund 120 Archäologen aus dem In- und Ausland diskutieren seit Mittwoch in Xanten darüber, wie sich Boden­denkmäler präsentieren lassen. Veranstalter der Tagung mit dem Titel „Schutzbauten und Rekonstruktionen in der Archäologie.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Rund 120 Archäologen aus dem In- und Ausland diskutieren seit Mittwoch (21. Oktober 2009) in Xanten darüber, wie sich Boden­denkmäler präsentieren lassen. Veranstalter der Tagung mit dem Titel „Schutzbauten und Rekonstruktionen in der Archäologie. Von der Aus­grabung zur Präsentation“, die noch bis zum 23. Oktober 2009 dauert, ist das Bauministerium gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut und dem Landschaftsverband Rheinland.

„Auch wenn das Thema speziell scheint: Es ist unser gesetzlicher Auf­trag, die archäologischen Stätten zu erhalten und gleichzeitig die Öffent­lichkeit daran teilhaben zu lassen“, betonte Bauminister Lutz Lienenkämper bei der Eröffnung im LVR-Römermuseum Xanten. „Wir brauchen den breiten, wissenschaftlich geführten Diskurs, um die Mög­lichkeiten und Gefahren für das historische Erbe auszuloten. Konsens ist, möglichst wenig Originalsubstanz für die Präsentation zu opfern.

Rekonstruktionen wie hier im Archäologischen Park erlauben den Be­suchern spannende Einblicke, sind aber nicht unumstritten“, erklärte Lienenkämper.
Auf der Tagung werden prominente Beispiele wie die neuen Schutz­bauten über den Ausgrabungen in Pergamon/Westtürkei oder die Präsentation des UNESCO-Welterbes des römischen Antonines-Wall in Schottland vorgestellt und diskutiert. Aber auch an weniger bekannten Orten wie dem industriearchäologischen Denkmal der Antonyhütte in Oberhausen oder der römischen Villa in Blankenheim in der Eifel werden neue Konzepte entwickelt und umgesetzt, um Besucherinnen und Besuchern archäologische Denkmäler zu erschließen. Ein beson­derer Schwerpunkt liegt auf dem Thema der Konservierung, damit die Präsentationen nicht zu unnötigen Verlusten an der wertvollen Original­substanz führen.

Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie auf www.mbv.nrw.de unter Ministerium/Veranstaltungen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211/3843-1015.

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