Arbeitsminister Schneider zu Gast bei Industriemeistervereinigung NRW

14. Mai 2011

Arbeitsminister Schneider zu Gast bei Industriemeistervereinigung NRW / Minister Schneider: Wir werden den Fachkräftebedarf der Zukunft mit einem Sonderprogramm unterstützen

Arbeitsminister Guntram Schneider will noch vor den Sommerferien ein Sonderprogramm zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen vorlegen. „Wir wollen in den Regionen gezielter als bisher den Bedarf an Fachkräften feststellen und den Nachwuchs fördern. Dazu werden regionale Handlungspläne entwickelt“, sagte der Minister bei der Landesdelegiertenversammlung der Industriemeistervereinigung NRW.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider will noch vor den Sommerferien ein Sonderprogramm zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen vorlegen. „Wir wollen in den Regionen gezielter als bisher den Bedarf an Fachkräften feststellen und den Nachwuchs fördern. Dazu werden regionale Handlungspläne entwickelt“, sagte der Minister am Samstag (14. Mai 2011) bei der Landesdelegiertenversammlung der Industriemeistervereinigung NRW.

Nach Berechnungen des Prognos-Instituts werden allein in Nordrhein-Westfalen in den nächsten zehn Jahren rund 600.000 Fachkräfte fehlen. Da immer mehr Branchen über einen Fachkräftemangel klagten, werde dieses von der Landesregierung gemeinsam mit der Industrie, dem Handel und dem Handwerk entwickelte Programm ein wichtiger Beitrag sein, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern, so der Minister weiter.

Als weiteren Baustein zur Fachkräftesicherung will die Landesregierung den Übergang von der Schule in den Beruf neu regeln: Unter anderem durch eine frühzeitige Beratung in allen Schulen, spätestens ab der 8. Klasse, soll allen Jugendlichen ermöglicht werden, einen nach ihren Kompetenzen ausgerichteten Ausbildungs- und Bildungsweg einzuschlagen. „Wir müssen alle Jugendlichen mitnehmen, nur so sichern wir den Wirtschaftsstandort Deutschland in der Zukunft“, sagte der Minister.

Schneider begrüßte insbesondere, dass die Industriemeister sich auf ihrer heutigen Veranstaltung mit der Aufstiegsfortbildung beschäftigen wollen. Dies sei gezielte Nachwuchsförderung. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass in Nordrhein-Westfalen immer mehr Beschäftigte das sogenannte „Meister-BAföG“ in Anspruch nehmen, um nach einer Weiterbildung zum Meister aufzusteigen: Die Zahl der auf diesem Weg geförderten Weiterbildungen hat sich in 15 Jahren beinahe vervierfacht – von rund 6.000 im Jahr 1996 auf zuletzt rund 23.000 Förderungen pro Jahr.

Minister Schneider: „Ich bin davon überzeugt, dass unser Wirtschaftsstandort insgesamt durch die Durchlässigkeit und Attraktivität der beruflichen Bildung gestärkt werden kann. Darum setze ich mich auch für die Einführung des ‚Bachelor Professional’ ein.“ Dass der Industriemeister und der studierte Bachelor gleichwertig sind, sei für ihn keine Frage mehr, so Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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