Gerade in Krisenzeiten ausbilden

14. Mai 2009

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Gerade in Krisenzeiten ausbilden!“ / Heute ist Tag der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit / Arbeitsminister besucht Unternehmen in Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann appelliert an die Unternehmen wie auch an die Jugendlichen, sich in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht verunsichern zu lassen: „Allen Betrieben muss klar sein, dass in der Zeit nach der Wirtschaftskrise der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften höher sein wird als vorher. Allen Jugendlichen muss klar sein, dass eine betriebliche Ausbildung immer noch der beste Weg für eine stabile und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt ist.“

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann appelliert an die Unternehmen wie auch an die Jugendlichen, sich in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht ver­unsichern zu lassen: „Notwendig sind jetzt zwei Signale. Erstens: Allen Betrieben muss klar sein, dass in der Zeit nach der Wirtschaftskrise der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften höher sein wird als vorher. Zweitens: Allen Jugendlichen muss klar sein, dass eine betriebliche Ausbildung immer noch der beste Weg für eine stabile und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt ist.“

Das sagte Minister Laumann heute (14. Mai 2009) in Neuenkirchen (Kreis Steinfurt). Anlässlich des heutigen Tages der Ausbildung be­suchte er die Firma Ungrund, einen mittelständischen Schreiner- und Tischlerbetrieb. Am von der Bundesagentur für Arbeit ausgerufenen Tag der Ausbildung machen die Arbeitsagenturen mit besonderen Aktivitäten auf die Bedeutung der Ausbildung aufmerksam.

Junge Menschen – so Laumann weiter – sollten gerade in diesen Kri­senzeiten intensiv einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchen, lieber 20 Bewerbungen mehr schreiben, als zu früh auf Alternativen mit unge­wisser Zukunft setzen.

Minister Karl-Josef Laumann: „Ob ein Unternehmen am künftigen Auf­schwung teilhaben wird, hängt entscheidend von der Qualität der Beleg­schaft ab. Deshalb gilt gerade in der Krise: ‚Jetzt ausbilden und Fach­kräfte sichern! Um morgen wettbewerbsfähig zu sein!’“

Ein Signal, dass bei der Firma Ungrund längst angekommen und umge­setzt sei. Der Betrieb, der derzeit je einen Auszubildenden im ersten und zweiten Ausbildungsjahr habe, wird am 1. August 2009 gleich mit zwei neuen Auszubildenden starten. Hier wisse man, dass drohendem Fach­kräftemangel am besten mit eigener Ausbildungsleistung begegnet werden kann.

Minister Laumann blickt verhalten optimistisch auf das diesjährige Aus­bildungsjahr. Sowohl das Handwerk als auch das Bundesinstitut für Be­rufsbildung rechnen mit ähnlich hohen Ausbildungsabschlüssen wie im Vorjahr. Die Tatsache, dass die Zahlen der Industrie- und Handelskam­mern derzeit leicht rückläufig seien, bewerte er nicht als Absage an die Ausbildung, sondern als Abwarten angesichts der wirtschaftlichen Lage.

Umso wichtiger sei es, jetzt auf Zukunft zu setzen, jetzt neue Ausbil­dungsverträge abzuschließen. Er werde die kommenden Wochen und Monate nutzen, um bei Unternehmen und Verbänden verstärkt um Aus­bildungsplätze zu werben. „2008 war in Nordrhein-Westfalen das beste Ausbildungsjahr seit Anfang der 90er Jahre. Daran sollten sich die Be­triebe unseres Landes orientieren“, so Minister Laumann abschließend.

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