Wettbewerb: Integration fördern

3. Juni 2010

Alt werden in der neuen Heimat - ohne die alte zu vermissen – Erster Europäischer Wettbewerb startet

Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Integration von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu fördern.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

"In Zeiten wachsender, weltweiter Migration wird es immer wichtiger, auch an der Frage zu arbeiten, wie sich älter werdende und ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der neuen Heimat wohlfühlen können", sagte heute (3. Juni 2010) Integrationsminister Armin Laschet zum Auftakt des Wettbewerbs "Good Practice von Städten und Gemeinden in Europa für und mit älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte" in Düsseldorf. Mit diesem Wettbewerb wolle man Zeichen setzen, indem man gemeinsam das Altern aktiv gestaltet und die Integration der ersten Generation der Zugewanderten erfolgreich voranbringen kann, so Laschet weiter.

Der Wettbewerb, der vom Integrationsministerium gemeinsam mit dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (Council of European Municipalities and Regions, CEMR) und dem Ausschuss der Regionen (AdR) ins Leben gerufen wurde, ruft Städte und Gemeinden Europas auf, gute Ideen des aktiven Alterns und der Integration von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einzureichen.

Die Ziele des Wettbewerbs sind die Verbesserung der Lebensqualität von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und der europäische Erfahrungsaustausch über geeignete Strategien.

Ausgezeichnet werden können

  • Initiativen der Kommunen zur Integration von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und
  • die Unterstützung von Freiwilligenarbeit zur Verbesserung der Lebensqualität von und für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus allen kommunalen Handlungsfeldern, besonders aus den Bereichen:
    - Wohnen und Wohnumfeld
    - Freizeit und Kultur
    - soziale Angebote und intergenerative Aktivitäten
    - Förderung von Wirtschaftsaktivitäten für spezifische Produkte und Dienstleistungen.

Besonderer Wert wird vor allem auf Nachhaltigkeit, Konkretheit, Übertragbarkeit und Innovation gelegt. Insgesamt werden drei Projektideen ausgezeichnet: Der erste Preisträger bekommt 3.000 Euro, der zweite 1.500 Euro und der dritte 1.000 Euro.

Die international besetzte Jury des Wettbewerbs trifft sich Ende des Jahres/Anfang 2011 zu einem Workshop mit den 15 besten Einreichungen, um Empfehlungen für Städte und Gemeinden zu erstellen, wie neue Projekte für die wechselseitige Integration der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte entwickelt und umgesetzt werden können.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zu dem Europäischen Wettbewerb sind beim Organisationsbüro des Wettbewerbs, Aktion Courage e.V., unter www.aktioncourage.org erhältlich.

Beispiele guter Praxis können bis zum 31. Oktober 2010 eingereicht werden. Die Preisverleihung wird am 9. Februar 2011 im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union in Brüssel stattfinden.

Für den Wettbewerb, der aus dem europäischen Projekt "Active Ageing of Migrant Elders Across Europe (AAMEE)" hervorgeht (weitere Informationen zu diesem Projekt unter www.aamee.eu), hat das Europäische Parlament die Schirmherrschaft übernommen. Er wird auch von der Europäischen Kommission, der King Baudouin Stiftung und der Körber Stiftung unterstützt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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