Aliza Olmert informiert sich über Familienzent­ren in Nordrhein-Westfalen

16. Februar 2009

Aliza Olmert informiert sich über Familienzent­ren und frühe Hilfen in Nordrhein-Westfalen

Die Idee der nordrhein-westfälischen Familienzentren und der sozialen Frühwarnsysteme hat das Interesse von Aliza Olmert, Frau des amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, geweckt.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Nordrhein-Westfalen: We love the new. Das gilt nicht nur für herausra­gende Industrieprodukte, sondern auch für Kinder- und Familienfreund­lichkeit. Die Idee der nordrhein-westfälischen Familienzentren und der sozialen Frühwarnsysteme hat das Interesse von Aliza Olmert, Frau des amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, geweckt. Sie besuchte heute (16. Februar 2009) auf Einladung von Familien- und Integrationsminister Armin Laschet gemeinsam mit der Frau des nord­rhein-westfälischen Ministerpräsidenten, Angelika Rüttgers, das Famili­enzentrum und Soziale Frühwarnsystem Köln-Kalk im Kalker Netzwerk für Familien.

Minister Laschet hatte Frau Olmert, die Vorsitzende zahlreicher Kinder­hilfsorganisationen ist, im November bei seinem Besuch in Israel nach Nordrhein-Westfalen eingeladen. Aliza Olmert informierte sich im Kölner Familienzentrum über die vorbildliche Verknüpfung von Betreuung und Bildung mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien sowie den Kinderschutz in den nordrhein-westfälischen Familienzentren.

In Nordrhein-Westfalen gibt es zurzeit rund 1.500 Familienzentren, da­von haben bereits rund 950 das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ erhalten. Bis 2012 will die Landesregierung landesweit 3.000 Kinderta­geseinrichtungen zu Familienzentren ausbauen. Minister Laschet: „Durch die Familienzentren sind Knotenpunkte in einem Netzwerk der Prävention entstanden, die die unterschiedlichen Beratungseinrichtun­gen und Hilfen für Familien bündeln. Die Familienzentren sind zusam­men mit den frühen Hilfen ein wichtiger Beitrag für unser Ziel, Nord­rhein-Westfalen zum kinder- und familienfreundlichsten Bundesland zu machen.“

„Eltern stärken, Kinder individuell fördern - das ist ein wichtiger Baustein einer wirksamen Prävention gegen Kindeswohlgefährdung und Kindes­misshandlung. Deshalb ist die Verknüpfung von Familienzentren und der frühen Hilfen wie sie in Köln-Kalk vorbildlich geleistet wird, ideal“, sagte Minister Laschet. „Der Dank gilt der Stadt, dem Kinderschutzbund und der Gold-Krämer-Stiftung, die sich hier vorbildlich engagieren.“

Anfang 2007 hat die Landesregierung ein Handlungskonzept für einen besseren und wirksameren Kinderschutz beschlossen und damit ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Initiativen auf den Weg gebracht. „Die frühen Hilfen und auch die Sozialen Frühwarnsysteme, die ein Kernstück des Handlungsprogramms darstellen, tragen bereits erfolg­reich dazu bei, dass Risiken frühzeitig erkannt und schnelle und pass­genaue Hilfen angeboten werden können“, so Minister Laschet.

Zahlreiche Kommunen haben inzwischen wichtige Anstöße zum Kinder­schutz gegeben und neue Wege aufgezeigt. So hat die Stadt Köln, eine Vielzahl neuer Projekte entwickelt, die derzeit umgesetzt werden (Ein­führung von Beobachtungsbögen in den Familienzentren und Kinderta­geseinrichtungen, Hausbesuche bei jedem neugeborenen Kind und Überreichung eines Elternbegleitbuches, Einrichtung einer Clea­ringsstelle und eines Gefährdungs-Sofort-Dienstes).

 

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.