Aktionsprogramm gegen Jugendkriminalität

26. Februar 2009

Aktionsprogramm gegen Jugendkriminalität in Meckenheim gestartet - Justiz-Staatssekretär Söffing: „Intensivtäter rasch und nachhaltig in den Griff bekommen“

In der Stadt Meckenheim bei Bonn ist heute auf Initiative des Justizministeriums ein Aktionsprogramm gegen jugendliche Intensivtäter gestartet worden. „Damit arbeiten jetzt erstmals auch in einer kleineren Stadt Justiz, Polizei und Stadtverwaltung besonders eng zusammen", sagt Justiz-Staatssekretär Jan Söffing.

Das Justizministerium teilt mit:

In der Stadt Meckenheim bei Bonn ist heute (26. Februar 2009) auf Initiative des Justizministeriums ein Aktionsprogramm gegen jugendliche Intensivtäter gestartet worden. „Damit arbeiten jetzt erstmals auch in einer kleineren Stadt Justiz, Polizei und Stadtverwaltung besonders eng zusammen mit dem Ziel, das Problem marodierender jugendlicher Intensivtäter rasch und nachhaltig in den Griff zu bekommen“, sagte Justiz-Staatssekretär Jan Söffing zum Auftakt des „Aktionsprogramms gegen Jugendkriminalität in der Stadt Meckenheim“.

Die Kommune zählt rund 25.000 Einwohner. Straftaten jugendlicher Intensivtäter haben dort in den vergangenen Monaten Überhand genommen. Negativer Höhepunkt war bislang die Brandstiftung an einer Turn­halle mit einem Millionenschaden im vergangenen November.

„Justizministerium, Kommune, Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte haben heute an einem 'Runden Tisch' ihr weiteres Vorgehen verabredet, um durch eine enge Kooperation der Jugendkriminalität in Meckenheim mit aller Entschiedenheit zu begegnen“, betonte Söffing. Auf Seiten der Justiz werde beispielsweise die Staatsanwaltschaft Bonn einen Sonder­dezernenten für alle Vorgänge betreffend die Intensivtätergruppe in Meckenheim bestellen.

Der Sonderdezernent werde alle einschlägigen Verfahren zusammen­ziehen und persönlich bearbeiten. „Damit kennt er seine 'Pappenheimer' und ist zugleich Ansprechpartner für alle beteiligten Behörden und die mit der Tätergruppierung befassten Gerichte“, so Söffing. Bei dieser Zuständigkeitsbündelung handele es sich um eine Sofortmaßnahme. Ent­stehen solle hieraus die neue Organisationsform „Staatsanwalt für Meckenheim und Rheinbach“ im Zuge des erfolgreichen Projekts „Staatsanwalt für den Ort“.

Justiz-Staatssekretär Söffing: „Dies ist ein wichtiger Bestandteil eines abgestimmten Gesamtkonzepts, in das auch gezielte präventive Maßnahmen gegen die randalierenden Jugendlichen eingebettet sind.“

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