Aktion ‚Sicher in den Urlaub‘ geht zur Ferienhalbzeit weiter

Innenminister Reul: Ablenkung durch das Handy bleibt ein gefährliches Risiko

2. August 2018
Herbert Reul, Minister des Innern

Pünktlich zum sogenannten „Bettenwechsel“ in der Ferienmitte setzt die nordrhein-westfälische Polizei ihre landesweite Aktion ‚Sicher mit dem Auto in den Urlaub und zurück‘ fort.

Inneres

Pünktlich zum sogenannten „Bettenwechsel“ in der Ferienmitte setzt die nordrhein-westfälische Polizei ihre landesweite Aktion ‚Sicher mit dem Auto in den Urlaub und zurück‘ fort. Der Auftakt fand zu Ferienbeginn statt. Bei der Aktion gibt die Polizei praktische Tipps für die Fahrt in den Urlaub und kontrolliert zugleich Verkehrsverstöße. „Wir sensibilisieren auch zur Ferienhalbzeit die Autofahrer weiter. Der Auftakt hat gezeigt: Einige Menschen sind immer noch leichtsinnig, was die Sicherung ihres Gepäcks angeht“, sagte Innenminister Herbert Reul.
 
Am ersten Ferienwochenende Mitte Juli registrierte die Polizei in 47 Fällen eine mangelhafte Sicherung von Reisegepäck, Dachboxen oder Fahrrädern. In 2.129 Gesprächen mit Autofahrern gaben die Experten Tipps für die sichere Ladung und die Fahrt in den Urlaub. Insgesamt kontrollierte die Polizei auf den Autobahnen 1.343 Fahrzeuge. In 407 Fällen haben Lkw-Fahrer den Abstand nicht eingehalten, in 17 Fällen ein riskantes Überholmanöver durchgeführt. Zudem gab es 23 Fälle, in denen die Autofahrer während der Fahrt unerlaubt ihr Handy nutzten. „Die Ablenkung durch das Handy bleibt ein gefährliches Risiko. Damit gefährden die Fahrer nicht nur sich selbst und ihre Beifahrer, sondern auch alle anderen Urlauber auf den Straßen“, warnte Minister Reul.
 
Die NRW-Polizei führt die Aktion gemeinsam mit dem ADAC und der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen und anderen Partnern zu Beginn, in der Mitte und am Ende der Ferien durch. Gerade dann herrscht besonders viel Verkehr auf den nordrhein-westfälischen Straßen.
 
Verhaltenstipps für die Fahrt in den Urlaub und zurück:

  • Nehmen Sie Rücksicht auf sich und andere.
  • Kontrollieren Sie vor dem Start Reifendruck, Ölstand und Wasser.
  • Starten Sie die Fahrt erholt und gut ausgeruht.
  • Sichern Sie Kinder, Haustiere und Gepäck.
  • Leichte Snacks und ein ausreichender Vorrat an Getränken dürfen auf einer längeren Autofahrt nicht fehlen.
  • Machen Sie ausreichend Pause. Empfehlung: Alle anderthalb bis zwei Stunden oder alle 200 Kilometer.
  • Droht die Fahrt zu lang zu werden, sind Zwischenstopps mit Übernachtung sinnvoll.
  • Die Autobahn ist auch bei Stau kein Ort für Fußgänger. Bewahren Sie Ruhe, bilden Sie eine Rettungsgasse und bleiben Sie im Auto.
  • Schon bei Schritttempo muss auf der Autobahn und Landstraßen mit mehr als zwei Fahrstreifen eine Rettungsgasse gebildet werden.
  • Die Rettungsgasse ist keine Gasse für Motorradfahrer.
  • Unfallorte sind keine Plätze für Schaulustige, sondern für Rettungskräfte.
  • Filmen und Fotografieren von Unfallopfern ist eine Straftat.
  • Lassen Sie Kinder und Tiere nicht im Fahrzeug zurück, auch nicht wenn das Fenster geöffnet ist.
  • Lassen Sie keine Wertsachen in Ihrem Fahrzeug.
  • Finger weg vom Handy oder sonstigen elektronischen Geräten während der Fahrt.

Kontakt

Pressekontakt

Inneres

Telefon: 0211 871-1111
E-Mail: Pressestelle [at] im.nrw.de

Bürgeranfragen

Inneres

Telefon: 0211 871-01
E-Mail: nrwdirekt [at] nrw.de