Aktion Klimaplus: Umweltminister eröffnet Biogasanlage

27. März 2010

Aktion Klimaplus: Minister Eckhard Uhlenberg eröffnet Biogasanlage im ersten CO2-neutralen Dorf in NRW

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat im Bioenergiedorf Ebbinghof in Schmallenberg eine neu errichtete Biogasanlage und ein neues Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Dank der Anlage und dem angeschlossenen Nahwärmenetz ist Ebbinghof das erste CO2-neutrale Dorf in Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute (27. März 2010) im Bioenergiedorf Ebbinghof in Schmallenberg eine neu errichtete Biogasanlage und ein neues Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Die Biogasanlage hat eine Leistung von 2 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von etwa 500 Haushalten. Dank der Anlage und dem angeschlossenen Nahwärmenetz ist  Ebbinghof das erste CO2-neutrale Dorf in Nordrhein-Westfalen. „Die Leistung der Menschen hier ist wirklich beeindruckend“, lobte Minister Uhlenberg. „Ebbinghof erzeugt schon heute mehr Strom als verbraucht wird – und das mit Wind, Photovoltaik und Biogas.“

Das Bioenergiedorf Ebbinghof ist Teil des Klimakonzepts von Schmallenberg. Es wurde im Rahmen der Aktion Klimaplus erstellt, mit der das Umweltministerium Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in ländlichen Kommunen fördert. Um eine CO2-neutrale Bilanz zu erreichen, wird die Wärmeversorgung für die Ebbinghofer Haushalte und die Versorgung der lokalen Betriebe mit Nutzwärme durch das neue Nahwärmenetz sichergestellt. In der von Uhlenberg eingeweihten Biogasanlage werden dafür Gülle und anfallende Reststoffe aus landwirtschaftlichen Betrieben genutzt.

Seit 1975 gehört Ebbinghof zu Schmallenberg. Das 725 Jahre alte Dorf besteht aus fünf Höfen und hat 29 Einwohner. Im Rahmen der „Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommunen der Zukunft“ hatte sich Schmallenberg zusammen mit 59 weiteren Städten und Gemeinden um den Titel NRW-Klimakommune beworben. Im Finale der besten fünf eingereich-ten Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepte (IKKK) mussten sich die Sauerländer nur den späteren Siegern Bocholt und Saerbeck geschlagen geben. Ziel der Aktion Klimaplus ist es, frühzeitig zukunftsweisende Ideen und Erfahrungen insbesondere zur Anpassung an den Klimawandel zu sammeln und in die Breite zu tragen

Schmallenberg gehört zusammen mit Burbach und Rheine zu drei Kommunen, die vom Umweltministerium über den Wettbewerb hinaus bei der Umsetzung ihres IKKK gefördert werden. „Diese drei Konzepte sind ganz einfach zu wertvoll, um sie in der Schublade verschwinden zu lassen“, betonte Uhlenberg. „Das hat das Beispiel Ebbinghof heute ein-drucksvoll bewiesen.“

Weitere Informationen sowie die Broschüren finden Sie im Internet unter www.klimakommune.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 748 (Stephan Malessa).

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