Zukunft: Werbung für grüne Berufe

15. April 2010

Aigner und Uhlenberg werben für grüne Berufe

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihr nordrhein-westfälischer Kollege Eckhard Uhlenberg sehen in den grünen Berufen hervorragende Zukunftsaussichten für junge Menschen.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihr nordrhein-westfälischer Kollege Eckhard Uhlenberg sehen in den grünen Berufen hervorragende Zukunftsaussichten für junge Menschen. Bei einem Besuch des Ausbildungszentrums in Münster-Wolbeck sprachen Aigner und Uhlenberg heute mit Schülern und Lehrlingen über die Berufsperspektiven in Landwirtschaft und Gartenbau. „Weil die Betriebe immer größer werden, benötigen sie familienfremde Fachkräfte. Daher steigt die Zahl der Jobs und Lehrstellen in den grünen Berufen“, erklärte Uhlenberg. Früher hatte nur der Hoferbe eine landwirtschaftliche Ausbildung, heute sind bereits 36 Prozent der Lehrlinge ohne eigenen Betrieb, im Gartenbau sogar mehr als 50 Prozent, um später als angestellte Fachkraft tätig zu werden.

Der Landwirtschaftsminister verwies darauf, dass Nordrhein-Westfalen bundesweit das Gartenbauland Nummer 1 ist. „Unsere 4.700 Gartenbaubetriebe bieten 50.000 Arbeitsplätze. Mit einem jährlichen Verkaufserlös von 1,3 Milliarden Euro sind sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“, sagte Uhlenberg. Er informierte die Bundesministerin auch über die Ausbildungssituation: In Nordrhein-Westfalen werden 10.000 junge Leute in den grünen Berufen ausgebildet, zum Beispiel als Tier- oder Fischwirt, milchwirtschaftlicher Laborant, Molkereifachkraft oder Fachkraft für Agrarservice. Den größten Anteil stellen der Gartenbau mit 5.400 und die Landwirtschaft mit 1.400 Lehrstellen. In diesen beiden Branchen verzeichnet Nordrhein-Westfalen einen kontinuierlichen Zuwachs der Ausbildungszahlen, alleine seit 2006 um fast 25 Prozent.

In Münster-Wolbeck studieren 86 junge Menschen an der Fachschule für Landwirtschaft. Außerdem absolvieren hier pro Woche 150 angehende Gärtnerinnen und Gärtner ihre überbetriebliche Ausbildung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 294 (Markus Fliege).

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